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Großbritannien und EU müssen weitere Weichen für Handelspakt stellen

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Ringen um einen Handelspakt zwischen Großbritannien und der EU für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase dürften am Freitag wichtige Weichen gestellt werden. Die Chef-Unterhändler Michel Barnier und David Frost treffen sich zum Ende der neunten Verhandlungsrunde ab 10.00 Uhr erneut in Brüssel, wo ihre Teams bereits seit Dienstag um Kompromisse ringen.

Danach dürfte klar werden, ob die Gespräche weitergehen. Eine Einigung müsste noch im Oktober gelingen, da der Pakt noch ratifiziert werden müsste. Ohne eine Einigung droht zum Jahreswechsel ein harter wirtschaftlicher Bruch mit Zöllen, Staus und anderen Handelshürden.

Besonders strittig ist unter anderem die Frage, inwieweit Großbritannien in Zukunft heimische Unternehmen subventionieren darf. Beim Konfliktpunkt Fischerei soll es Berichten zufolge hingegen Bewegung geben. Überschattet werden die Verhandlungen durch Großbritanniens Pläne, mit einem umstrittenen Gesetz Teile des bereits gültigen Austrittsabkommens auszuhebeln. Die EU kündigte am Donnerstag rechtliche Schritte an.