Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.473,29
    -204,58 (-1,10%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.963,20
    -67,15 (-1,33%)
     
  • Dow Jones 30

    38.465,13
    -387,73 (-1,00%)
     
  • Gold

    2.340,40
    -16,10 (-0,68%)
     
  • EUR/USD

    1,0813
    -0,0048 (-0,44%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.351,29
    -481,80 (-0,77%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.451,33
    -33,37 (-2,25%)
     
  • Öl (Brent)

    79,28
    -0,55 (-0,69%)
     
  • MDAX

    26.589,15
    -545,51 (-2,01%)
     
  • TecDAX

    3.362,40
    -48,43 (-1,42%)
     
  • SDAX

    14.885,92
    -263,58 (-1,74%)
     
  • Nikkei 225

    38.556,87
    -298,50 (-0,77%)
     
  • FTSE 100

    8.183,07
    -71,11 (-0,86%)
     
  • CAC 40

    7.935,03
    -122,77 (-1,52%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.955,96
    -63,93 (-0,38%)
     

Großbritannien: Arbeitsmarkt schwächt sich weiter ab

LONDON (dpa-AFX) -Der britische Arbeitsmarkt schwächt sich weiter ab. Im ersten Quartal stieg die Arbeitslosigkeit, während die Beschäftigung zurückging. Die Löhne steigen immer noch deutlich, was der britischen Notenbank mit Blick auf Inflationsrisiken nicht gefallen dürfte.

Die Arbeitslosenquote betrug in den ersten drei Monaten der Jahres 4,3 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Das ist im längeren Vergleich ein niedriger Wert, zugleich sind es aber 0,5 Prozentpunkte mehr als im Schlussquartal 2023. Analysten hatten mit dem Anstieg gerechnet. Die Erwerbsquote fiel im Quartalsvergleich spürbar um 0,6 Punkte auf 74,5 Prozent.

Die Zahl der offenen Stellen liegt weiterhin hoch, sie ist aber seit längerem rückläufig. Aktuell sind knapp 900 000 Arbeitsplätze unbesetzt. Das sind immer noch mehr als vor der Corona-Pandemie, aber 26 000 Stellen weniger als im Vorquartal.

Die Lohnentwicklung hat sich zuletzt zwar tendenziell abgeschwächt, die Löhne und Gehälter steigen aber nach wie vor deutlich. Im ersten Quartal erhöhten sie sich wie im Quartal zuvor um nominal 6,0 Prozent. Das lag über den Erwartungen von Analysten. Real, also unter Abzug der Inflation, betrug der Lohnzuwachs 2,0 Prozent.

Die Bank of England steuert auf eine erste Zinssenkung zu, nachdem sie sich seit längerem gegen die hohe Inflation mit einer straffen Geldpolitik stemmt. Ein schwächerer Arbeitsmarkt kommt ihr gelegen, da er für weniger Lohnauftrieb spricht. Die immer noch deutlich steigenden Löhne stehen dem jedoch entgegen.