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Grenke holt nach Vorwürfen Ex-LBBW-Bankerin als Risikochefin

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Nach den Betrufsvorwürfen eines Leerverkäufers erweitert die Grenke AG den Vorstand um einen Chief Risk Officer. Übernehmen soll den Posten Isabel Rösler zum 1. Januar.

In dem neugeschaffenen Ressort verantwortet sie interne Kontrollfunktionen wie Risikocontrolling, Compliance, Geldwäscheprävention und Datenschutz, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Analyst Philipp Häßler von Pareto Securities bezeichnet den Schritt als positiv. “Das Risiko-Management ist schließlich ein zentrales Thema für Banken und Leasingunternehmen”, erklärte er telefonisch gegenüber Bloomberg.

In der Vergangenheit war Rösler in leitenden Positionen bei der LBBW und als Geschäftsführerin der Landesbank-Töchter SüdLeasing GmbH und der SüdFactoring GmbH tätig. Laut ihres LinkedIn-Profils ging sie 2019 in ein Sabbatical.

Leerverkäufer Fraser Perring hatte Grenke im September vorgeworfen, Akquisitionen von Franchisefirmen zu nutzen, um zu verschleiern, dass ein Großteil der ausgewiesenen liquiden Mittel nicht existiere. Zudem erklärte er, in dem Unternehmen gebe es Mängel bei den internen Kontrollen. Auch mögliche Geldwäsche brachte Perring ins Spiel.

Grenke hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

(Ergänzt um Analystenkommentar im 3. Absatz)

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