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Grenke bekräftigt finanziellen Zustand, Kurs klettert 21%

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Der Aktienkurs der Grenke AG ist am Mittwoch in der Spitze über 21% nach oben geschnellt, nachdem das Unternehmen erklärte hatte, frühere Beurteilungen zum finanziellen Zustand des Leasing-Anbieters würden trotz des plötzlichen Ausscheidens von COO Mark Kindermann nicht in Frage stehen.

Kritik der Bafin an der Compliance und Internen Revision von Grenke lässt nach Ansicht des Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-Moritz Lipp nicht erwarten, dass es Änderungen in den Bilanzen oder der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens geben werde. Das erläuterte Lipp in einem Brief an Investoren.

Die Aussagen der Bafin stellen laut Lipp die Zwischeninformation vom 16. Dez. über die Prüfung durch Warth & Klein Grant Thornton und KPMG nicht in Frage. Im Bereich Interne Revision betreffe die Kritik der Bafin interne Prozesse, die personelle Ausstattung der Abteilung und ihren eingeschränkten Zugang zu Firmengeheimnissen. Bei der Kritik an der Compliance gehe es ebenfalls um interne Prozesse, unzureichende Dokumentation und nicht angemessene personelle Ausstattung.

Eine bessere Kommunikation des Unternehmens zu Wochenbeginn hätte den Kursverlust am Montag wohl teilweise begrenzen können, erklärte Commerzbank-Analyst Christoph Blieffert in einer Reaktion auf die Aussagen.

Analyst Philipp Häßler von Pareto Securities sagte, auch wenn die Kritik der Bafin keine gute Nachrichten sei, so sei der Kursverlust am Montag wohl übertrieben gewesen.

Die Grenke-Aktie hatte am Montag fast ein Drittel ihres Wertes verloren, nachdem das Unternehmen das Ausscheiden von Kindermann angekündigt und dabei die genauen Hintergründe offengelassen hatte.

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