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Greensill-Krise könnte nach Monheim auch Osnabrück hart trefen

Stephan Kahl und Steven Arons
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Stadt Osnabrück hat sich nach Monheim nun als weiteres mögliches Greensill-Opfer offenbart. Finanzvorstand Thomas Fillep erklärte am Freitag, dass die Stadt insgesamt rund 14 Millionen Euro bei der Bremer Bank angelegt habe. Gleichzeitig kritisierte er die Aufsicht scharf.

“Wenn die Bafin ihrer Prüfpflicht nachkäme und in diesem Fall sämtliche kommunalen Kunden der Bank über die Sonderprüfung aufgrund des mittlerweile bestätigten Anfangsverdachts des Bilanzbetrugs informiert hätte, dann hätten zumindest wir dort Mitte November keine 11,5 Millionen Euro eingelegt”, erklärte Fillep.

Die Greensill Bank war diese Woche von der Aufsicht geschlossen worden. Die Bafin hatte in einer forensischen Sonderprüfung festgestellt, dass das Institut nicht in der Lage ist, den Nachweis über die Existenz von einigen bilanzierten Forderungen zu erbringen. Ein Moratorium habe angeordnet werden müssen, um die Vermögenswerte in einem geordneten Verfahren zu sichern.

Am Donnerstag war Monheim zum ersten namhaften deutschen Opfer der Krise um den australischen Finanzier Lex Greensill und seinen gleichnamigen Konzern geworden. Der geriet diese Woche aus der Spur, nachdem Zweifel am Wert der von ihm vermittelten Lieferkettenfinanzierungen aufkamen, in die auch die Einlagen der Greensill Bank wanderten.

Bei Monheim droht sogar der Ausfall von 38 Millionen Euro, die sie bei der Greensill Bank angelegt hatte.

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©2021 Bloomberg L.P.