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Grausam gequält: Deshalb sollten Sie Elefanten-Shows boykottieren

Für Elefanten-Shows werden schon die Babys grausam gequält. (Bild: Getty Images)

Süße Elefanten beobachten, wenn sie ihre Kunststücke machen – für viele Touristen gehören die Tier-Shows im Urlaub zum absoluten Highlight. Dabei werden die stolzen Vierbeiner schon als Babys wochenlang grausam misshandelt.

Vor allem Touristen, die ihren Urlaub in Thailand verbringen, besuchen häufig Elefanten-Shows oder lassen sich auf Trekking-Touren von den Tieren durch die Natur tragen. Rund 2.200 Elefanten werden dort für den Tourismus abgerichtet, wie die Tierrechtsorganisation PETA berichtet. Wer ihre Dienste in Anspruch nimmt, ist sich nicht immer darüber bewusst, was für ein grausames Leben die stolzen Tiere bereits hinter sich haben. Schon als Babys würden die Elefanten einer mehrwöchigen quälerischen Tortur unterzogen, zitiert das Portal „Travelbook“ den PETA-Aktivisten Peter Höffken.

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Nachdem die jungen Tiere von ihren Müttern getrennt wurden, werden sie demnach in kleine Holzkäfige gesperrt, gefesselt und so lange misshandelt, bis sie keine Gegenwehr mehr zeigen. Die ausgewachsenen Tiere werden dann mit so genannten Elefantenhaken malträtiert, die tiefe Wunden verursachen können. Doch neben der grausamen Tierquälerei gibt es auch noch einen anderen Grund, warum Urlauber von Elefanten-Shows und -Touren absehen sollten. „Jahr für Jahr werden in Asien und Afrika zahlreiche Touristen beim Elefantentrekking getötet oder schwer verletzt, weil die ihr Leben lang misshandelten Tiere jederzeit aufbegehren und Amok laufen können“, so Höffken gegenüber „Travelbook“. Demnach seien allein in Thailand zwischen 2010 und 2016 mindestens 17 Menschen von Elefanten getötet und 21 schwer verletzt worden.

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Wer die stolzen Tiere beobachten und sich sicher sein möchte, dass sie unter guten Bedingungen leben, dem sei ein Besuch offizieller Nationalparks mit wilden Elefanten ans Herz gelegt. Mit den Eintrittsgeldern unterstützen Urlauber aktiv den Schutz der freilebenden Tiere.