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Graichens Nachfolger: Grüner Finanzexperte Nimmermann wird neuer Staatssekretär bei Habeck

Philipp Nimmermann, aktuell Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, soll laut einem Medienbericht ins Ressort von Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach Berlin wechseln.  - Copyright: picture alliance/dpa/Markus Scholz
Philipp Nimmermann, aktuell Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, soll laut einem Medienbericht ins Ressort von Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach Berlin wechseln. - Copyright: picture alliance/dpa/Markus Scholz

Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte eine "zügige" Lösung bei der Nachbesetzung der Stelle des von ihm entlassenen Staatssekretärs Patrick Graichen versprochen. Am Montag gab Habecks Ministerium nun bekannt: Philipp Nimmermann werde "zeitnah" Energiestaatssekretär im Klima- und Wirtschaftsministerium (BMWK). Zuvor hatte die "Sueddeutsche Zeitung" über die neue Personalie berichtet.

Habeck kennt Nimmermann – einst Chefvolkswirt der Frankfurter Privatbank BHF – noch aus seiner Zeit als Vize-Ministerpräsident in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahrzehnt. 2014 hatte Nimmermann den Posten als Staatssekretär der schleswig-holsteinischen Finanzministerin Monika Heinold (Grüne); in dieser Zeit war Nimmermann federführend an der Privatisierung der kriselnden Landesbank HSH Nordbank beteiligt. Seit 2019 ist der Ökonom Staatssekretär im vom Grünen-Politiker Tarek al-Wazir geführten hessischen Wirtschaftsministerium.

"Mit Philipp Nimmermann kommt ein erfahrener Staatssekretär mit ökonomischer Expertise, viel Verwaltungserfahrung und ein Kenner von politischen Prozessen ins BMWK", wird Habeck in einer Pressemitteilung des Ministeriums zitiert. "Er hat mehrfach bewiesen, dass er hochkomplexe Aufgaben stringent strukturieren kann, in einem politisch aufgeladenen Umfeld breit getragene Lösungen schaffen und mit seinem ökonomischen Verstand und seiner Kenntnis der politischen Debatten sofort in die Themen finden kann."

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Nimmermann soll laut Habeck "mit einem frischen Blick die Prozesse neu durchdenken, mit seiner Erfahrung die unterschiedlichen Perspektiven einbinden und mit seiner Stringenz die Energiewende, die Wärmewende und die Transformation voranbringen."

jg