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Grünheide: Umweltamt erlaubt Tesla Rodung von noch mehr Waldfläche

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Grünheide. Der US-Elektroautobauer Tesla darf für den Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin weitere 82,8 Hektar Waldfläche roden. Das Landesamt für Umwelt (LfU) in Brandenburg erteilte am Montag nach Angaben des Umweltministeriums die Zulassung des vorzeitigen Beginns der Rodung. Das Gelände benötigt Tesla den Angaben zufolge für Rohrleitungen und als Lagerungsmöglichkeit. Der vorzeitige Beginn erfolge nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Wie es aus gut informierten Kreisen hieß, habe Tesla die Fläche noch einmal um 17 Hektar reduziert. Bei einer ersten Rodung wurde eine Fläche von 92 Hektar Waldfläche abgeholzt.

Tesla will jährlich rund 500 000 Wagen der kompakten Fahrzeuge Model 3 und Model Y bauen. Unternehmenschef Elon Musk will das künftige Werk des Elektroauto-Herstellers bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik machen. Bisher baut Tesla über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht. Naturschützer und Anwohner befürchten negative Folgen für die Umwelt.

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Tesla-Chef Elon Musk<span class="copyright">ODD ANDERSEN / AFP</span>
Tesla-Chef Elon MuskODD ANDERSEN / AFP

Artenschutzmaßnahmen bereits abgeschlossen

Mit der Rodung seien umfangreiche Auflagen zum Natur- und Artenschutz wie Ersatzaufforstung und waldverbessernde Maßnahmen umzusetzen, wie es vom Ministerium weiter hieß. Die Arbeiten dürften nur werktags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr stattfinden. Die Einhaltung der Auflagen zum Lärmschutz müsse Tesla durch entsprechende Messungen dokumentieren und entsprechende Berichte dem Landesamt für Umwelt nachweisen.

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