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Grünen-Fraktionsvorsitzende lehnt längere AKW-Laufzeiten ab

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen wollen nach den Worten von Bundestags-Fraktionschefin Britta Haßelmann auf Forderungen nach einer verlängerten Laufzeit für die drei verbliebenen Atomkraftwerke nicht eingehen. "Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens zum Ausstieg aus der Atomkraft, den setzen wir nicht aufs Spiel", sagte Haßelmann am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Atomkraft sei eine "Hochrisikotechnologie".

Die drei Kernkraftwerke sollen nach den bisherigen Planungen Ende des Jahres vom Netz gehen. In den vergangenen Tagen waren die Rufe nach einem Rückgriff auf in Deutschland produzierte Atomenergie für die Stromerzeugung lauter geworden, als Ausgleich für fehlende Gas-Lieferungen aus Russland. Sie kamen unter anderem aus der oppositionellen Union, aber auch von der mitregierenden FDP. Anders als die AfD, stellen FDP und Union den Beschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie bislang aber nicht grundsätzlich infrage.

Die Co-Vorsitzende der Grünen-Fraktion sagte: "Mit Atomstrom einen Gasmangel beheben zu wollen, das ist und bleibt eine Scheindebatte." Die Versorgung mit Strom wäre auch unter verschärften Bedingungen gewährleistet, sagte Haßelmann. Das habe ein erster "Stresstest" gezeigt. Das Bundeswirtschaftsministerium habe zudem einen zweiten Stresstest auf der Grundlage von nochmals verschärften Szenarien veranlasst, "und das noch mal mit speziellem Blick auf Bayern, weil dort der Netz- und Windkraftausbau durch die CSU seit Jahren verschleppt wird". Die Ergebnisse dieses zweiten Tests würden, wenn sie vorliegen, bewertet, sagte Haßelmann. Sie betonte gleichzeitig: "Das stellt Deutschlands Weg des Atomausstiegs nicht infrage."

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