Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.476,43
    -32,76 (-0,21%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.257,98
    +16,86 (+0,40%)
     
  • Dow Jones 30

    33.926,01
    -127,93 (-0,38%)
     
  • Gold

    1.877,70
    -53,10 (-2,75%)
     
  • EUR/USD

    1,0798
    -0,0113 (-1,04%)
     
  • BTC-EUR

    21.633,04
    -65,27 (-0,30%)
     
  • CMC Crypto 200

    535,42
    -1,43 (-0,27%)
     
  • Öl (Brent)

    73,23
    -2,65 (-3,49%)
     
  • MDAX

    29.778,59
    -30,33 (-0,10%)
     
  • TecDAX

    3.338,57
    +2,59 (+0,08%)
     
  • SDAX

    13.494,83
    -5,62 (-0,04%)
     
  • Nikkei 225

    27.509,46
    +107,41 (+0,39%)
     
  • FTSE 100

    7.901,80
    +81,64 (+1,04%)
     
  • CAC 40

    7.233,94
    +67,67 (+0,94%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.006,96
    -193,86 (-1,59%)
     

Grünen-Chef Nouripour zu Leopard-Lieferungen: Deutschland geht voran

BERLIN (dpa-AFX) -Grünen-Chef Omid Nouripour hat sich angesichts der erwarteten Lieferung von Kampfpanzern aus Deutschland und anderen Staaten in die Ukraine erleichtert gezeigt. "Deutschland geht voran. Und andere Staaten gehen da mit", sagte Nouripour am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Damit werde ein großes Problem gelöst. Mit Blick auf Medienberichte, dass die USA nun offenbar doch eigene Kampfpanzer vom Typ Abrams in die Ukraine liefern wollten, sagte Nouripour: "Dass die Amerikaner jetzt mit an Bord gekommen sind, ist ein Erfolg."

Das Zögern der Bundesregierung in der Kampfpanzer-Frage begründete Nouripour mit der dringenden Notwendigkeit, sich mit den Partnerstaaten abzusprechen. "Und das ist erfolgt."

Die Bundesregierung hat sich entschlossen, Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern und dies auch anderen Ländern zu erlauben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Koalitionskreisen. Eine offizielle Ankündigung wurde an diesem Mittwoch erwartet. Die Ukraine bittet seit Monaten um Kampfpanzer westlicher Bauart für den Kampf gegen die russischen Angreifer.

Danach gefragt, ob es Sorge vor einem möglichen Gegenschlag Russlands gebe, antwortete Nouripour: "Es gibt immer die Notwendigkeit zu schauen, dass man nicht zur Eskalation beiträgt." Es dürfe aber nicht sein, dass Russland dafür immer die Bedingungen formuliere. Der Kreml lebe davon, dass die Menschen im eigenen Land und auch im Ausland Angst hätten. "Und wenn wir uns von dieser Angst lähmen lassen, dann kommen wir nicht voran."