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Grüne sehen klimaneutralen Umbau der Industrie als Standortvorteil

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Grünen sehen in einem zügigen klimaneutralen Umbau der deutschen Wirtschaft einen internationalen Standortvorteil. Einstimmig verabschiedete am Samstag in Düsseldorf ein kleiner Parteitag einen Antrag, in dem die Umweltschutzpartei das Ziel eines "klimagerechten Wohlstands" formuliert. Eine industrielle Basis werde auch in Zukunft das Rückgrat einer starken, widerstandsfähigen und innovativen Volkswirtschaft sein, hieß es darin.

"Wir zeigen, wie die viertgrößte Wirtschaftsnation des Planeten klimaneutral werden kann", sagte Parteichefin Ricarda Lang. "Wir zeigen auch, dass wir die Transformation so gestalten, dass sie eine große Chance wird." Die "industrielle Revolution der Dekarbonisierung" müsse zu einem Erfolgsprojekt werden, "nicht weniger darf unser Anspruch sein". Die klimafreundliche Umgestaltung der Wirtschaft werde hunderttausende Arbeitsplätze schaffen, sagte Lang weiter. Der Umbau werde mit den Grünen auch mitten im Herzen eines Industrielands wie Nordrhein-Westfalen gelingen. Am 15. Mai wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt.

Die Grünen sprechen sich für eine Politik aus, "die fordert, führt und verlässlich steuert". Die Wirtschaft brauche klare Verhältnisse und verlässliche politische Rahmenbedingungen, heißt es in dem Beschluss. "Wir machen Politik, die den Wandel unterstützt, statt ihn zu behindern oder zu verschieben." Nur so hätten Unternehmen Planungssicherheit, richteten ihre Produktion und Dienstleistungen auf Klimaneutralität aus und investierten in klimaneutrale Geschäftsmodelle und Prozesse.

"Die Sicherheit der Energieversorgung ist essentiell für die Zukunftsfähigkeit der Industrie", so der Beschluss. Als wichtigsten Schlüssel sehen die Grünen vor allem den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien. "Wir wollen bis 2035 zu 100 Prozent Erneuerbare Energien." Nur so könne die Importabhängigkeit von fossilen Rohstoffen überwunden und Energiesicherheit erreicht werden.

Der Präsident des Verbands des chemischen Industrie, Christian Kullmann, sagte in einer Gastrede: "Unsere Branche, die chemische Industrie, weiß, die Märkte der Zukunft sind klimaneutral." Die Transformation müsse das Land noch besser machen. Gelingen werde sie aber nur mit der Industrie.

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck sagte, die nachhaltige Entwicklung der Weltwirtschaft sei die Aufgabe der Zeit. "Der Krieg zwingt uns, schneller zu werden, pragmatischer zu werden, klarer zu werden. Das kann auch eine Chance sein."

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