Suchen Sie eine neue Position?

Grüne nennen Altmaiers Strompreisbremse eine Katastrophe

AKTUELLER KURS

SymbolKursVeränderung
IVSBF39,850,84

Berlin (dapd). Die Grünen halten die von Bundesweltminister Peter Altmaier (CDU) vorgeschlagene Strompreisbremse für eine "ziemliche Katastrophe". Parteichefin Claudia Roth sagte am Montag in Berlin, Altmaier sorge mit seinem Vorschlag für maximale Verunsicherung bei den Investoren. "Er torpediert damit die Energiewende."

Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin sagte, statt zusätzliche Subventionen für Hähnchenschlachtereien oder Pommes-Fabriken zu streichen, rüttele Altmaier an den Grundfesten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). "Wann ein Investor (Other OTC: IVSBF - Nachrichten) einer Neuanlage Einspeisevergütung erhält, ist ebenso offen, wie die Höhe der Einspeisevergütung von Bestandsanlagen." Mit seinem Vorstoß stürze Altmaier eine Branche mit mehr als 400.000 Beschäftigten in eine "umfassende Verunsicherung", sagte Trittin.

Altmaier hatte seine Pläne zur Begrenzung des Strompreisanstiegs am Vormittag vorgestellt. Bis einschließlich 2014 soll die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien eingefroren werden. Ab 2015 soll der Anstieg auf 2,5 Prozent im Jahr begrenzt werden. Es soll weniger Ausnahmen für energieintensive Unternehmen geben. Ferner sollen Betreiber von Ökostromanlagen zeitweilig auf Vergütungen verzichten, was Altmaier als "EEG-Soli" bezeichnete.

dapd

Meistgelesene Artikel - Yahoo Finanzen

  • Alles neu macht der März – in diesem Monat treten gleich mehrere neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Eine davon dürfte besonders viele Menschen begeistern: Ab 1. März soll die Steuererklärung erleichtert werden, wie "Focus" berichtet. Dafür gibt es künftig ein vorausgefülltes Formular vom Finanzamt. Alle bereits gesammelten …

  • Schäuble will für Athen «sehr strenge Maßstäbe» anlegen
    Schäuble will für Athen «sehr strenge Maßstäbe» anlegen

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Griechenland harte Auflagen machen, sollte im Sommer ein drittes Hilfspaket nötig werden: «Ob Griechenland weitere Hilfen braucht, wird man sehen, wenn das zweite Programm beendet ist.»

  • Ikea baut drahtlose Ladestationen in Möbel ein
    Ikea baut drahtlose Ladestationen in Möbel ein

    Das könnte dem drahtlosen Aufladen von Smartphones und Tablets einen Schub geben: Ikea baut entsprechende Ladestationen direkt in einige Möbel ein.

  • Samsung kontert iPhone 6 mit Flaggschiff-Duo
    Samsung kontert iPhone 6 mit Flaggschiff-Duo

    Sein neues Flaggschiff-Smartphone ist für Samsung besonders wichtig: Mit dem Erfolg des iPhone 6 schloss Apple im Weihnachtsgeschäft beim Absatz zum Weltmarktführer auf. Nun will Samsung das Ruder herumreißen.

  • BMW stellt in diesem Jahr 8000 neue Mitarbeiter ein
    BMW stellt in diesem Jahr 8000 neue Mitarbeiter ein dpa - So., 1. Mär 2015 07:57 MEZ
    BMW stellt in diesem Jahr 8000 neue Mitarbeiter ein

    BMW heuert angesichts gut laufender Geschäfte in diesem Jahr mehr neue Mitarbeiter an als je zuvor. Weltweit werde der Konzern mehr als 8000 Menschen unbefristet einstellen, kündigte Personalvorständin Milagros Caiña-Andree an. Mehr als 5000 davon in Deutschland.

 
  • Finanzglossar

    Finanzglossar

    Möchten Sie einen Finanzbegriff nachschlagen? Das Yahoo Finanzglossar hat die Antwort! … Mehr »