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Grüne fordern verpflichtende Offenlegung der Lohnlücke von Männern und Frauen

·Lesedauer: 1 Min.
Lohnlücke sorgt immer wieder für Zündstoff

Die Grünen haben eine verpflichtende Offenlegung der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen für Unternehmen gefordert. Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte dem Portal "t-online" anlässlich des Equal Pay Day am Mittwoch, Firmen sollten "verpflichtend über die Bezahlung von Frauen und Männern und ihre Maßnahmen zum Schließen des eigenen Pay Gaps berichten". Mit einer solchen Offenlegung könne die geschlechtergerechte Bezahlung flächendeckend überprüft sowie Lücken geschlossen werden.

In Deutschland brauche das Thema "maximale Aufmerksamkeit", sagte Göring-Eckardt weiter. Die bisherigen Regeln hätten kaum etwas gebracht, weil Lohntransparenz mühsam individuell erkämpft werden müsse. "Wir müssen den Spieß umdrehen." Dabei sei nicht nur eine Beteiligung von Großkonzernen, sondern auch von kleinen und mittleren Unternehmen nötig, "wo im Schnitt die meisten weiblichen Beschäftigten arbeiten".

Geschlechtergerechte Bezahlung müsse für Unternehmen zum Aushängeschild werden, um Beschäftigte zu gewinnen und zu halten. Es sei "inakzeptabel" und schade den Unternehmen, dass Deutschland in Europa beim Gender Pay Gap auf dem drittletzten Platz liege, sagte die Grünen-Politikerin dem Nachrichtenportal.

Der Gender Pay Gap ist die Differenz der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste. Dem Statistischen Bundesamt zufolge verdienten Frauen 2020 durchschnittlich 18 Prozent weniger als Männer. Am Mittwoch wird der Internationale Tag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern (Equal Pay Day) begangen.

hcy/muk