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Grüne fordern Steuer-Spezialeinheit für Konzerne und Millionäre

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Eine Spezialeinheit von Steuerprüfern sollte nach Ansicht der Grünen große Konzerne und Einkommensmillionäre besonders unter die Lupe nehmen. Bund und Länder müssten ihre Kompetenzen bündeln, interdisziplinäre Teams bilden und neueste Technologie nutzen - auf Augenhöhe mit den Steuerabteilungen der Unternehmen, sagte die Finanzpolitikerin Lisa Paus der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit erfülle das Bundeszentralamt für Steuern allerdings nicht einmal Mindestanforderungen.

Zu diesem Ergebnis kommt auch der Bundesrechnungshof in einem Bericht an den Finanzausschuss, der der dpa vorliegt. Demnach nutzt die Behörde ihre Möglichkeiten zur Betriebsprüfung de facto nicht - und wird das nach Einschätzung des Rechnungshofes auch in den kommenden Jahren nicht tun. Außerdem sei der Datenbestand der Behörde unzureichend: Sie habe Informationen zu lediglich 15 Prozent aller Großbetriebe, die bei den Ländern steuerlich erfasst seien.