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Googles Umsätze klettern auf neue Rekorde

Barbara Barkhausen
·Lesedauer: 4 Min.
Satte Werbeeinnahmen haben die Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet in die Höhe katapultiert.
Satte Werbeeinnahmen haben die Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet in die Höhe katapultiert.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat einen beachtlichen Umsatz- und Gewinnsprung im ersten Quartal gemeldet. So stiegen die Umsätze um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 55,3 Milliarden US-Dollar hat der Techkonzern allein in den ersten drei Monaten des Jahres eingenommen. Auch der Gewinn kletterte nach oben. Er legte von 6,8 auf 17,9 Milliarden Dollar zu.

Diesen Geldsegen verdanken die Amerikaner der Zunahme der Internetnutzung sowie einem gestiegenen Werbeumsatz bei Google. Neben Google, das den Löwenanteil der Zahlen ausmachte, schnitt aber auch die Videoplattform Youtube gut ab. Sie nahm sechs Milliarden Dollar ein und steigerte die Erlöse damit im Jahresvergleich um fast 50 Prozent. [Mehr bei Handelsblatt, Wall Street Journal, CNBC und CNBC]

Auf Gründerszene: Bislang war ein Börsengang kaum eine Option für deutsche Startups. Doch nun überschlagen sich die IPO-Gerüchte und Ankündigungen plötzlich geradezu. Firmen wie Enpal, Personio, Babbel oder Mister Spex werden konkrete Börsenpläne nachgesagt. „Der Trend zu mehr IPOs schwappt aus den USA zu uns herüber“, sagt Lars Kuppe, Director Private Markets beim Bankhaus Lampe. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Microsoft hat ebenfalls glänzende Quartalszahlen präsentiert. Der US-amerikanische Softwarekonzern konnte seinen Umsatz um 19 Prozent auf 41,7 Milliarden US-Dollar steigern. Der Gewinn kletterte um 44 Prozent auf 15,46 Milliarden Dollar. Die guten Zahlen verdankt Microsoft der zunehmenden Digitalisierung, die sich durch die Pandemie nochmal beschleunigt hat. Besonders profitabel erwies sich dabei die Cloud-Sparte Azure, die einen Umsatzsprung von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. [Mehr bei Handelsblatt, Wall Street Journal und CNBC]

Das Tesla-Werk in Brandenburg wollte eigentlich ab Juli produzieren. Doch nun verschiebt sich der Start anscheinend, weil der US-amerikanische Elektroautobauer nun auch Batteriezellen in Deutschland produzieren will. Gleichzeitig hat Business Insider herausgefunden, dass die Bauarbeiten in Grünheide teilweise illegal und die Arbeitsbedingungen unwürdig sind. [Mehr bei Spiegel und Business Insider]

Pinterest hat bei den Zahlen fürs erste Quartal in Teilen enttäuscht, nachdem es die Erwartungen beim Nutzerwachstum verfehlte. Die monatlichen Nutzer pendelten sich bei 478 Millionen ein. Erwartet wurden aber 480,5 Millionen. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im Jahresvergleich zwar um 78 Prozent auf 485 Millionen US-Dollar steigern, doch selbst dies katapultierte die Social-Media-Plattform nicht in die Gewinnzone. Immerhin schrumpfte der Nettoverlust aber um 85 Prozent auf 21,7 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte Pinterest noch ein Minus von über 141 Millionen Dollar verzeichnet. [Mehr bei CNBC]

Spotify erlaubt Podcast-Produzenten, Inhalte nur für Abonnenten anzubieten und sie über die Podcasting-Software Anchor zu veröffentlichen. Auch Apple hatte vergangene Woche seine Unterstützung für kostenpflichtige Podcast-Abonnements angekündigt. Doch während Apple 30 Prozent der Einnahmen im ersten und 15 Prozent danach abzieht, wird Spotify in den ersten zwei Jahren 100 Prozent des Umsatzes an die Podcaster weitergeben und erst ab 2023 eine Gebühr von fünf Prozent erheben. [Mehr bei Techcrunch]

Investitionen: Das auf Kinder spezialisierte Fintech Greenlight hat 260 Millionen US-Dollar an Investitionen eingesammelt und seine Bewertung mit 2,3 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt. Seit der Einführung seiner Debitkarten für Kinder im Jahr 2017 hat das in Atlanta ansässige Unternehmen Konten für mehr als drei Millionen Eltern und Kinder eingerichtet. Auch Step, ein digitaler Bankdienst für Jugendliche, der von Tiktok-Star Charli D’Amelio unterstützt wird, hat eine Finanzspritze über 100 Millionen Dollar bekannt gegeben, nachdem der kalifornische Dienst nur sechs Monate nach dem Start auf mehr als 1,5 Millionen Nutzer angewachsen ist. Gleichzeitig hat das schwedische Health-Startup Kry eine Finanzierungsrunde über 312 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Kry hat während der Pandemie ein enormes Nutzerwachstum seines Telegesundheitstools verzeichnet. [Mehr bei Techcrunch, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde. Das Geschäft wollen sich Trading-Anbieter nicht entgehen lassen, nicht zuletzt, weil sich inzwischen auch Banken und Fondsgesellschaften zunehmend interessieren. Trade Republic bereitet nun den Kryptohandel vor. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion