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Google U-Turn: Krypto-Ad Verbot aufgehoben

·Lesedauer: 3 Min.

Google hat sich nun dazu entschieden, Werbungen im Zusammenhang mit Krypto-Börsen und Wallets zuzulassen. Voraussetzung für die Werbetreibenden ist aber, dass sie bei der FinCEN registriert sind. Diese Änderung tritt ab August 2021 in Kraft.

Anzeigen von Unternehmen, die beim Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) registriert sind, dürfen ab dem 3. August 2021 ihre Werbungen schalten. In einer Mitteilung von Google lesen wir, was nicht zulässig ist:

„Anzeigen für Initial Coin Offerings (ICOs), DeFi-Protokolle oder den Kauf oder Verkauf von bzw. den Handel mit Kryptowährungen oder ähnlichen Produkten. […] Anzeigenziele, auf denen Herausgeber von Kryptowährungen oder ähnlichen Produkten aufgeführt oder verglichen werden.“

Ganz konkret heißt dass, dass keine Werbung für ICO Pre-Sales oder ICO Public Offerings, Kredite in Kryptowährungen, Initial DEX Offerings, Token Liquidity Pools, Empfehlungen von Prominenten für Kryptowährungen, Unhosted Wallets, unkontrollierte DApps, Handelssignale für Kryptowährungen, Anlageberatung für Kryptowährungen, Aggregatoren oder Affiliate-Websites mit ähnlichen Inhalten oder Bewertungen von Maklern gemacht werden darf.

Des Weiteren müssen die Werbetreibenden die gesetzlichen Bestimmungen des Bundesstaates oder des Bundes einhalten, ferner auch die Google Ads-Richtlinien. Außerdem gilt die neue Regelung erst einmal nur für Unternehmen, die Kunden in den USA ansprechen möchten.

Google Krypto-Werbung: Auf zum Mainstream?

Google möchte mit der neuen Regelung vor allem Werbung durch Scammer minimieren und potenziell unaufrichtige Werbung eindämmen. Das vorherige Verbot für Krypto-bezogene Anzeigen war nicht auf Google allein beschränkt, auch Unternehmen wie Facebook haben sich aktiv gegen Krypto-Werbung entschieden. Aber auch Facebook hat mittlerweile beschlossen, den Krypto-Bereich in den Anzeigenpool mit aufzunehmen.

Problematisch war für Social Media Plattformen wie Facebook bisher, dass auch betrügerische Anzeigen über die Plattform aufrufbar waren. Dies wirkte sich nicht nur auf den Ruf des Krypto-Space negativ aus, sondern eben auch auf die entsprechenden Plattformen.

Ein Bild von BeInCrypto.com
Ein Bild von BeInCrypto.com

Krypto-Adaption in einer neuen Dimension

Dadurch, dass große Plattformen wie Google oder Facebook sich nun dem Krypto-Sektor öffnen, dürfte es einen erneuten Zustrom von neuen Krypto-Enthusiasten geben. Vor allem der Aufstieg der Bereiche DeFi und NFTs haben bereits zu einer stärkeren Akzeptanz der Branche beigetragen.

Dass die Adaption in großen Schritten voranschreitet, sehen wir auch an der Integration einer Mining-Funktion in Daymaks neuem Elektroauto Spiritus. Daymak Spiritus, das 2023 auf den Markt kommt, ermöglicht das Mining von Dogecoin und Bitcoin im geparkten Zustand. In einer Mitteilung Aldo Baiocchi, Präsident von Daymak:

„Das Spiritus-Auto ist für diejenigen, die mehr vom Leben wollen, und wir sind bestrebt, unseren Kunden einen Vorsprung zu verschaffen. Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der Ihre Autobahnmaut, Ihr Parkplatz und Ihre Durchfahrtsbestellung direkt mit Krypto bezahlt werden. Ihre Online-Rechnungen und Ihr Bankgeschäft können über dieselbe Softwareplattform abgewickelt werden, die in Krypto bezahlt wird. Und während die meisten Fahrzeuge abwerten, während sie in Ihrer Garage stehen, verdient der Nebula Miner Geld, während Ihr Spiritus geparkt ist. Die Anwendungsmöglichkeiten sind grenzenlos.“

In Zukunft werden wir wohl viele weitere dieser Adaptionsneuheiten sehen.

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