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Google soll in Südkorea wegen Marktmissbrauchs Millionen-Bußgeld zahlen

·Lesedauer: 1 Min.
Logo von Google (AFP/DENIS CHARLET)

Der US-Internetkonzern Google muss in Südkorea ein Millionen-Bußgeld zahlen. Die Kartellbehörde verlangt rund 207 Milliarden Won (150 Millionen Euro), weil Google seine Marktmacht bei Betriebssystemen und auf dem Markt für Apps missbraucht habe, wie sie am Dienstag mitteilte. Die Behörde hatte seit 2016 gegen Google ermittelt.

Laut Kartellbehörde beeinträchtigte Google den Wettbewerb, indem der US-Konzern Smartphone-Hersteller daran hinderte, an ihre Bedürfnisse angepasste Versionen des Google-Betriebssystems Android zu installieren. So hätten die Hersteller "keine innovativen Produkte mit neuen Dienstleistungen" anbieten können. Google habe seine Marktmacht so noch weiter festigen können. Der Konzern müsse dies ändern.

Südkorea versucht gerade, die Marktmacht der beiden US-Internetriesen Apple und Google auf dem Feld der Apps und Spiele zu beschneiden: Das südkoreanische Parlament beschloss vor kurzem ein Gesetz, wonach der Zwang für Entwickler zu einer vom Unternehmen vorgegebenen Bezahlmethode illegal ist. Diese Regel wird auch in vielen anderen Ländern kritisiert - etwa in den USA und in der Europäischen Union.

ilo/gap

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