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Goliaths kommunikative Nebelkerze: Der Tag mit Bloomberg

(Bloomberg) -- Die Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende sollte Einigkeit demonstrieren dass die Ukraine weiter auf die Unterstützung westlicher Staaten wie den USA, Deutschland und Frankreich zählen kann. ”Putins Revisionismus darf nicht siegen,” sagte Kanzler Olaf Scholz nachdem Wolodymyr Selenskyj per Video eindringlich auf weitere Waffenlieferungen gedrungen hatte. “Wir müssen ‘Goliath’ besiegen, der unser Leben bedroht,” sagte der ukrainische Präsident.

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Doch während der politische Wille zur Unterstützung auch mit schwerem Kriegsgerät weiter vorhanden ist, gibt es bisher noch keine Lösung für ein Problem bei dem Eile geboten ist. Denn die ukrainische Armee verschießt signifikant mehr Munition als die Rüstungsindustrie herstellen kann. Die Fabriken sind ausgelastet und die Lieferzeiten betragen oft viele Monate. Zeit, die die ukrainische Armee nicht hat.

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Das weiß auch Wladimir Putin, der am morgigen Jahrestag der Anerkennung der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk eine Rede zur Lage der Nation vor dem russischen Parlament halten will. Dass er, wie vom Kreml behauptet, vornehmlich über Wirtschaftsthemen und Sozialpolitik zu sprechen gedenkt, dürfte sich als kommunikative Nebelkerze erweisen.

AKTUELLE MELDUNGEN:

  • Die Commerzbank rückt angesichts des Linde-Delistings wieder in den Dax auf. Nordex kommt in den Mdax, die Deutsche Beteiligungs AG in den SDax.

  • Die Bankenaufsichtsbehörden sind laut FT “nicht zufrieden” mit den internen Untersuchungen, die die Deutsche Bank zu Mitarbeiter-Fehlverhalten im Derivateverkauf angestellt hat.

  • Der ungarische Premier Viktor Orban findet eine Nische für Ungarn als Deutschlands Waffenschmiede

  • Adler hat mit Unterstützung einer Gläubigergruppe Änderungen vorgenommen, die dem Immobilienkonzern nach Unternehmensangaben mehr Zeit verschaffen, einen Abschlussprüfer zu finden und geprüfte Konzernabschlüsse zu erstellen.

  • Bei der Union Investment haben im vierten Quartal insgesamt 56 Mitarbeiter mobil aus dem Ausland gearbeitet.

  • Im Iran wurde von Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation Uran gefunden, das auf eine Reinheit von 84% angereichert wurde und damit nur knapp unter der Nutzbarkeit für Kernwaffen liegt.

ANALYSEN:

  • Goldman-Strategen rechnen mit einer Umkehrung des Ausverkaufs an Chinas Börsen. Bis Jahresende sehen sie die Kurse um fast ein Viertel zulegen.

  • Die Zentralbanken des Euroraums werden in den kommenden Wochen ihre ersten erheblichen Verluste aus einem Jahrzehnt des Gelddruckens bekannt geben.

AKTIENMÄRKTE | Die Börse Hongkong und die Aktienmärkte auf dem chinesischen Festland starten fest in die neuen Handelswoche, während die Kurse in Tokio auf der Stelle treten. HSBC-Analyst Paul Mackel verwies im Gespräch mit Bloomberg-TV darauf, dass die wirtschaftliche Erholung in China für die Anleger transparenter werde. Die Wall Street schloss am Freitag leichter angesichts der Sorge, dass die US-Leitzinsen längere Zeit höher bleiben könnten als es vom Markt eingepreist wird. Heute ruht der US-Handel aufgrund des President’s Day. Für Europa signalisieren die Futures einen festeren Handelsauftakt.

RENTENMÄRKTE | Europas Staatsanleihemärkte erholten sich am Freitag etwas von den Verlusten der bisherigen Woche. Die Rendite 2j deutscher Schatzanweisungen erreichte mit 2,95% zeitweise den höchsten Wert seit 2008 angesichts von Kommentaren von EZB-Direktorin Schnabel, dass die Märkte die Inflation unterschätzten. Später setzte eine Kurserholung ein und die Papiere schlossen unweit des Vortagesniveaus. EZB-Rat Villeroy äußerte die Erwartung, dass die Leitzinsen bis spätestens September ihren Höchststand erreichen werden.

ROHSTOFFMÄRKTE | Der Ölmarkt erholt sich am Montag etwas, nachdem sowohl der Brentpreis als auch WTI vergangenen Woche rund 4% nachgegeben haben. “Die Stimmung in Bezug auf die Konjunktur wirtschaftliche Stimmung und die Verfassung der Finanzmärkte werden wahrscheinlich weiterhin den Ton angeben”, erklärte Vandana Hari vom Analysehaus Vanda Insights. “Die Wiedereröffnung in China könnte in den kommenden Wochen einen Aufwärtstrend auslösen.” Der Goldpreis notierte nach Anfangsverlusten in der Montagssitzung zuletzt gut behauptet.

TERMINE AM MONTAG

  • 11:00 Wirtschaftsminister Habeck, Rede bei Auftaktsitzung der Plattform Klimaneutrales Stromsystem, Berlin

  • 11:30 Regierungs-PK

  • 16:00 Index Verbrauchervertrauen Eurozone (Vorabschätzung) Februar

  • Verdi beginnt Urabstimmung über Streik bei der Deutschen Post nach Scheitern der Tarifverhandlungen

  • An der Londoner Intercontinental Exchange startet ein Erdgasmarkt für Futures und Optionen parallel zur in Amsterdam ansässigen Großhandelsplattform Title Transfer Facility

  • Börsenfeiertag US-Anleihemarkt, US-Aktienmarkt NYSE, Nasdaq

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