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Goldman Sachs will Mitarbeiterzahl in China verdoppeln: Kreise

Cathy Chan

(Bloomberg) -- Goldman Sachs will die Mitarbeiterzahl in China in den nächsten fünf Jahren informierten Kreisen zufolge verdoppeln. Bei einer weiteren Öffnung der Finanzmärkte der Volksrepublik plant die Wall-Street-Bank, die Zahl ihrer Angestellten im Land auf 600 anzuheben, hieß es.

Angesichts des Handelskonflikts mit den USA setzt die Staatsführung in Peking zunehmend auf die Kapitalmärkte, um die Konjunktur zu stützen. Damit wird die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt für ausländische Banken als Markt attraktiver. Bloomberg Intelligence schätzt das im Land erzielbare Gewinnvolumen im Geschäfts- und Investmentbanken-Bereich auf bis zu 9 Milliarden Dollar.

Goldman-Chef David Solomon drängte schon kurz nach seiner Ernennung im vergangenen Jahr auf eine detaillierte Strategie zur Expansion in China. Bislang sind die Gewinne der Bank im China-Geschäft bescheiden. Über ein Joint-Venture, an dem Goldman einen Minderheitsanteil hält, verdiente die Bank 2018 umgerechnet $10 Millionen.

Chinas Präsident Xi Jinping setzt auf eine Liberalisierung des Finanzmarktes. Ausländische Investmentbanken sollen Ende des Jahres volle Kontrolle über ihre Töchter im Land erlangen können. Die von der Staatsführung angestrebte Öffnung des 45 Billionen Dollar schweren lokalen Finanzmarkts soll auch die Vermögensverwaltung und Versicherungen umfassen.

Goldmans Co-Präsident Asia-Pacific außerhalb Japans,Todd Leland, lehnte eine Stellungnahme zu den Zielen bezüglich der Mitarbeiterzahl in China ab.

Überschrift des Artikels im Original:Goldman Plans to Double China Headcount to 600 in 5 Years

Kontakt Reporter:Cathy Chan in Hong Kong kchan14@bloomberg.net

Kontakt verantwortlicher Editor:Candice Zachariahs czachariahs2@bloomberg.netJonas Bergman, David Scheer

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