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Gold ist tot? Die Alternative ist nicht besser

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Gold ist tot. Schon des Öfteren hat man eine solche Aussage gehört. Wobei sich der Goldpreis in Zeiten von COVID-19 und der Krise als sicherer Hafen wieder sehr bewährt hat. Zumindest die Notierungen dieses unproduktiven Vermögenswertes sind gestiegen.

Das trifft allerdings auch auf den Bitcoin zu, der Gold womöglich den Rang ablaufen möchte. Jetzt wiederum ist ein Disput entstanden, der besagt: Gold ist tot. Es lebe der Bitcoin. Zumindest sinngemäß. Lass uns im Folgenden einmal einen Blick auf diesen bemerkenswerten Disput riskieren.

Gold ist tot & die Alternative!

Es ist wieder einmal der Kurznachrichtendienst Twitter, auf dem solche Schlagzeilen geboren werden. Wobei sich mit Mark Cuban und Peter Schiff zwei wichtige Kenner zu Wort melden, die offen über die Gold-ist-tot-Debatte diskutieren. Mark Cuban ist im Anschluss daran eben noch diesen finalen Schritt weitergegangen und hat das Edelmetall in Gänze infrage gestellt.

Seiner Ansicht nach sei Gold eben tot. Der Nutzen des Edelmetalls ist begrenzt und es könnte womöglich eine Zeit geben, in der wir das Metall nicht einmal mehr in der Schmuckindustrie benötigen werden. Wobei das für mich ein wenig forsch klingt. Aber gut, jedem seine Meinung.

Cuban ist eher ein Fan des Bitcoin. Die Kryptowährung würde als sicherer Hafen viele Vorteile besitzen im Vergleich zu Gold. Zudem befände sich der Bitcoin noch in einer sehr frühen Phase. Wenn die Technik besser, billiger und effizienter würde, existiert ein gigantisches Potenzial. Das zeige die digitale Münze schon heute.

Gold würde sich außerdem nicht verändern, der Bitcoin hingegen schon. Zudem erschaffe dieses „digitale Gold“ einen freieren Handel. Wirklich ein bemerkenswerter Disput an dieser Stelle.

Ganz ehrlich: Beides unproduktiv

Ob Gold tot ist und der Bitcoin dem Edelmetall den Rang abläuft … Ganz ehrlich: Das braucht Foolishe Investoren kaum zu interessieren. Fest steht jedenfalls, dass beide Assets ihre Momente besitzen und vermeintlich als sicherer Hafen in der Krise taugen. Wobei das physische Gold hier eine längere Erfolgsgeschichte vorweisen kann.

In der Quintessenz sind sich die beiden Dinge jedoch ähnlich: Sie produzieren beide nix. Wer in sie investiert, der spekuliert darauf, dass Inflation, Wirtschaftskrisen oder andere Mechanismen dazu führen, dass langfristig ein Investor oder Spekulant bereit ist, mehr für das gleiche Dingens zu bezahlen. Entsprechend ist die Ausgangslage eigentlich gar nicht verschieden.

Ob Gold oder Bitcoin ist für mich daher keine Frage. Beides wandert nicht in mein auf Produktivwerte ausgerichtetes Portfolio. Trotzdem interessant, wie sich hier zwei Welten mischen. Oder knallhart aufeinander treffen. Ob dieses Thema wohl für einen weiteren Disput reicht?

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien oder Kryptowährungen. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter.

Motley Fool Deutschland 2021