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GM-Startup peilt 50 Milliarden Dollar Umsatz mit Robotaxis an

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Cruise LLC, das Robotaxi-Startup von General Motors Co., wird Investoren gegenüber diese Woche das Ziel ausgeben, perspektivisch 50 Milliarden Dollar (43 Milliarden Euro) Umsatz zu generieren. Das berichten mit den Plänen vertraute Insider.

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Cruise-Chef Dan Ammann dürfte ankündigen, dass das Unternehmen ab nächstem Jahr autonome Fahrten kommerziell anbieten und sein Geschäft 2023 ausweiten will, wenn es grünes Licht von der California Public Utility Commission bekommt. Cruise steht im Rampenlicht, wenn GM am 6. und 7. Oktober vor Investoren seine neuen Zukunftspläne präsentiert. Elektrofahrzeuge, Software für das autonome Fahren und andere damit zusammenhängende Technologien spielen in diesen Plänen eine zentrale Rolle, so die Personen.

Kostenpflichtige Dienste mit selbstfahrenden Autos wären ein bedeutender Schritt für die Industrie. Der technologische Fortschritt und entsprechenden Genehmigungen für das autonome Fahren haben mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet. Dadurch war es für Start-ups schwer, Umsatz zu generieren. Auch Cruise musste seine Pläne für den Einsatz von Robotaxis im Jahr 2019 zunächst verschieben.

Cruise hofft, ab nächstem Jahr mit einer modifizierten Version des Elektroautos Chevrolet Bolt an den Start gehen zu können. Ammann wird voraussichtlich ankündigen, dass er ab 2023 mit dem autonomen Shuttle Origin antreten kann, wenn alle Genehmigungen wie erhofft erteilt werden. Er wird wohl erläutern, wie der Umsatz auf 50 Milliarden Dollar oder mehr gesteigert werden kann und dabei Details nennen wie etwa die geplanten Kosten je Kilometer.

Cruise generierte im ersten Halbjahr laut GM einen Umsatz von 55 Millionen Dollar mit Lieferdiensten in Phoenix und Lizenzgebühren, die es von Honda Motor Co. erhält. Der Verlust der Sparte in dem Zeitraum betrug dagegen 561 Millionen Dollar.

Ein GM-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Die Aktien des Herstellers kletterten an der Wallstreet um bis zu 4,4%.

Mit der Präsentation diese Woche stellt Vorstandschefin Maria Barra die Weichen wieder auf Wachstum. Zuletzt hatte GM sein Automobilgeschäft vor allem im Ausland heruntergefahren. Ein Teil der Investorenpräsentation dürfte erläutern, wie GM mit SuperCruise freihändiges Fahren auf der Autobahn ermöglichen und wiederkehrende Einnahmen damit erzielen kann.

Das Department of Motor Vehicles in Kalifornien hatte dem Unternehmen jüngst erlaubt, Gebühren für autonome Fahrdienste zu kassieren. Alle Betreiber autonomer Fahrzeuge benötigen solche Genehmigung der Public Utility Commission, um kommerzielle Fahrten anbieten zu können.

Mit seiner Genehmigung darf Cruise Fahrzeuge in San Francisco zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens mit einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 50 km/h auf öffentlichen Straßen fahren lassen, auch bei leichtem Regen und leichtem Nebel.

Überschrift des Artikels im Original:GM-Backed Cruise Sees Robotaxi Business Growing Past $50 Billion

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