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GlobalWafers überzeugt Bundesregierung mit Siltronic-Plan nicht

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(Bloomberg) -- GlobalWafers Co. hat bei dem vorerst letzten Versuch, die geplante 4,4 Milliarden Euro schwere Übernahme der Siltronic AG zu retten, keinen Durchbruch erzielt, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

Bei einem Treffen der Vorstandsvorsitzenden von GlobalWafers, Doris Hsu, und Staatssekretär Udo Philipp aus dem dem Bundeswirtschaftsministerium konnte das taiwanesische Technologieunternehmen die Bedenken der Regierung nicht ausräumen, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten.

Obgleich das Ministerium das Geschäft weiter prüfe, werde es bis Montagabend, wenn die Frist für GlobalWafers zur Erlangung aller erforderlichen Genehmigungen abläuft, wahrscheinlich nicht sein Okay geben, so die Personen.

Sprecher von GlobalWafers und Siltronic lehnten eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte, dass die Prüfung noch andauere und lehnte eine weitere Stellungnahme ab.

Siltronic fielen in Frankfurt um bis zu 4,8% auf 110 Euro. GlobalWafers hatte 145 Euro je Aktie geboten.

GlobalWafers hatte noch am Donnerstag gesagt, dass die Transaktion noch eine Chance habe, genehmigt zu werden, da rechtliche Optionen zur Verfügung stünden, alle Bedenken auszuräumen. Bloomberg hatte zuvor berichtet, dass die Bundesregierung wahrscheinlich die Frist am Montag verstreichen lassen werde, ohne die Genehmigung zu erteilen, was das geplante Geschäft zum Scheitern bringen würde.

Überschrift des Artikels im Original:

GlobalWafers Falls Short in Late Push to Save Siltronic Deal

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©2022 Bloomberg L.P.

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