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Gladbach feiert ganz wichtigen Dreier in Fürth! Abstiegssorgen endgültig weg?

·Lesedauer: 4 Min.
Erfolgreiches Comeback nach zweiwöchiger Verletzungspause: Marcus Thuram (2.v.r.) schnürte gegen Fürth sein drittes Saisontor.
Erfolgreiches Comeback nach zweiwöchiger Verletzungspause: Marcus Thuram (2.v.r.) schnürte gegen Fürth sein drittes Saisontor.

Fürth - Wichtiger Sieg vor dem großen Rheinderby! Borussia Mönchengladbach hat das Tabellenschlusslicht SpVgg Greuther Fürth in der Bundesliga ohne große Mühe mit 2:0 (2:0) geschlagen.

Im Sportpark Ronhof leitete Marcus Thuram mit seinem Treffer zum 1:0 den Fohlen-Sieg ein (18. Minute), ehe Alassane Plea einen Strafstoß zum 2:0-Endstand verwandelte (24.).

Zuletzt holte das Kleeblatt ein 0:0 bei Eintracht Frankfurt. Trotzdem änderte Fürth-Coach Stefan Leitl seine Anfangsformation auf vier Positionen. Simon Asta, Sebastian Griesbeck, Julian Green und Jamie Leweling starteten für Jetro Willems, Marco Meyerhöfer, Tobias Raschl und Havard Nielsen.

Gladbach-Trainer Adi Hütter nahm nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FSV Mainz 05 zwei Wechsel vor. Joe Scally und Marcus Thuram rotierten für Ramy Bensebaini und Lars Stindl in die Startelf.

Die Gäste hatten direkt zu Beginn eine richtig gute Möglichkeit. Stefan Lainer dribbelte über die rechte Seite an und flankte in die gefährliche Zone. Dort kam Florian Neuhaus aus dem Rückraum angeschossen und jagte den Ball aus zentraler Position knapp rechts am Tor vorbei (2.).

Eine weitere große Gelegenheit vergab Breel Embolo. Nach einem Steilpass von Plea lief der Schweizer Nationalstürmer in den gegnerischen Strafraum ein. Dabei ließ er sich aber zu viel Zeit. Statt direkt abzuschließen, packte Embolo noch ein, zwei Finten aus, bis Torwart Andreas Linde den Winkel entscheidend verkürzt hatte (6.).

Aufstellung der SpVgg Greuther Fürth für das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach

Anfangsformation von Borussia Mönchengladbach bei der SpVgg Greuther Fürth

Frankreich-Connection bringt Borussia Mönchengladbach früh auf die Siegerstraße

Nach zehnminütiger Druckphase der Gäste konnten sich die bayerischen Franken erstmals befreien, allerdings blieben sie dabei ohne große Möglichkeit.

Besser machte es dagegen die Elf vom Niederrhein. Über die Frankreich-Connection Manu Koné, Plea und Thuram tauchten sie erneut gefährlich vorm Fürther Kasten auf. Thuram behielt aus halbrechter Position die nötige Ruhe und bugsierte den Ball aus zehn Metern zur 1:0-Führung ins lange Eck (18.).

Nur drei Minuten später kam Lainer im Strafraum der Kleeblätter zu Fall. Schiedsrichter Tobias Stieler ließ zunächst weiterspielen. Nach Überprüfung der TV-Bilder zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Timothy Tillman war wohl derjenige, der mit dem entscheidenden Kontakt den Strafstoß verschuldet hatte.

Plea nahm sich der Sache an und verwandelte souverän zur 2:0-Führung für die Borussia (24.). Linde hatte zwar die richtige Ecke geahnt, jedoch schlug das Leder maßgenau neben dem rechten Pfosten ein.

Nach nicht einmal einer halben Stunde waren die Fohlen schon auf der Siegerstraße. Dabei hätten sie den Vorsprung bis zur Halbzeitpause noch ausbauen können. Koné schoss aus der zweiten Reihe daneben (28.), auch Thuram verfehlte das Ziel nur knapp (42.). Bei der Spielvereinigung ging hingegen nur wenig nach vorn. Einzig Leweling prüfte BMG-Keeper Yann Sommer, der zur Ecke abwehrte (37.).

Alassane Plea verwandelt zur 2:0-Führung für Borussia Mönchengladbach

Keine Chance für Fürth-Keeper Andreas Linde (l.)! Beim Elfmeter von Alassane Plea streckte sich der Schlussmann vergeblich.
Keine Chance für Fürth-Keeper Andreas Linde (l.)! Beim Elfmeter von Alassane Plea streckte sich der Schlussmann vergeblich.

Treffer von Nationalspieler Florian Neuhaus für Borussia Mönchengladbach zählt nicht

Bereits in den vergangenen Wochen zeigten die Fohlen nach dem Seitenwechsel einen Leistungsabfall. Auch gegen Fürth nahmen sie im zweiten Durchgang sichtlich das Tempo raus. Dass es dennoch bei der Zwei-Tore-Führung blieb, lag einzig am Unvermögen der Hausherren.

Die Gastgeber breiteten sich in der gegnerischen Hälfte immer mehr aus. Max Christiansen setzte einen 30-Meter-Hammer links daneben (58.) und Jessic Ngankam köpfte knapp am kurzen Pfosten vorbei (70.).

Kurz darauf hätte Neuhaus der Begegnung endgültig den Deckel draufsetzen können. Nach einem Zuspiel von der Mittellinie rumkurvte der deutsche Nationalkicker den gegnerischen Torwart und schob mustergültig ein. Zuvor hatte es aber ein Foul von Embolo gegeben, weshalb der Treffer nicht zählte (73.).

In den Schlussminuten nahmen beide Trainer mehrere Wechsel vor und sorgten somit für Unterbrechungen, wodurch kein Spielfluss mehr aufkam. Es blieb beim 2:0-Sieg der Gäste.

Sonntag in einer Woche (17.30 Uhr) muss Fürth bei der TSG 1899 Hoffenheim antreten. Am Abend zuvor (18.30 Uhr) empfängt Gladbach den 1. FC Köln zum Rheinderby.

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