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Gitlab meldet Börsengang an

·Lesedauer: 3 Min.
Die Gründer von Gitlab – Dmitriy Zaporozhets (links) und Sid Sijbrandij.
Die Gründer von Gitlab – Dmitriy Zaporozhets (links) und Sid Sijbrandij.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Gitlab, ein Anbieter von Cloud-basierter Software aus San Francisco, hat sich für einen Börsengang anmeldet. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, dass es eine Notierung an der Nasdaq unter dem Tickersymbol „GTLB“ plant. Laut eines Medienberichts will Gitlab seine Kasse auffüllen, um gegen Konkurrenten wie Atlassian und Github anzugehen. Letzteres hatte Microsoft 2018 für 7,5 Milliarden US-Dollar übernommen. Der Umsatz von Gitlab ist im letzten Quartal um 69 Prozent auf 58,1 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig kletterte aber auch der Nettoverlust des Unternehmens – von 9,4 Millionen Dollar im Vorjahr auf über 40 Millionen.

Gitlab reiht sich damit in die Riege der Cloud-Software-Unternehmen ein, die vom derzeitigen, nach wie vor anhaltenden Hoch an den Börsen profitieren wollen. Toast, das Software und Hardware für die Gastronomie verkauft, geht diese Woche an die Börse. Auch Freshworks, ein kleinerer Konkurrent von Salesforce, der Software für Kundenservice anbietet, plant den IPO. [Mehr bei CNBC und Techcrunch]

Auf Gründerszene: Das Putzmittel-Startup Everdrop hat turbulente Monate hinter sich – mit Millionenumsätzen, aber auch mit viel Kritik. Nun verändert sich auch noch die Führungsspitze. Wir haben uns die Köpfe angeschaut, die das Putzpillen-Startup jetzt führen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

SpaceX hat den Flug, mit dem die ersten vier Weltraumtouristen ins All gebracht wurden, sicher beendet. Die Raumkapsel Crew Dragon setzte am Samstagabend vor der Küste Floridas auf. Zuvor hatten die beiden Männer und die beiden Frauen drei Tage mehrere Male die Welt umrundet. An dem Flug nahmen keine professionellen Astronauten teil. [Mehr bei Business Insider]

Tesla-Chef Elon Musk hat sich in einem vorab aufgezeichneten Auftritt auf Chinas World New Energy Vehicle Congress positiv über die chinesischen Autohersteller geäußert. „Ich habe großen Respekt für die vielen chinesischen Autohersteller, die diese [EV- und AV]-Technologien vorantreiben“, sagte er. Die positiven Kommentare lassen sich auch darauf zurückführen, dass China einer der lukrativsten Märkte für Elektrofahrzeuge weltweit ist und rund ein Fünftel – oder 6,66 Milliarden US-Dollar – des Gesamtumsatzes von Tesla im vergangenen Jahr ausmachte. [Mehr bei CNBC und Techcrunch]

Weitere Tesla-News: Die US-Bundesbehörden werden einen Autounfall untersuchen, bei dem vergangene Woche in Florida zwei Menschen getötet wurden. Das National Transportation Safety Board kündigte über Twitter an, drei Ermittler zu entsenden, um den Betrieb eines Tesla Model 3 zu untersuchen, der von der Straße abgekommen, mit einem Baum kollidiert ist und danach Feuer gefangen hat. Bisher ist nicht klar, ob Geschwindigkeit ein Faktor war oder ob das automatisierte Fahrsystem des Autos aktiviert war. [Mehr bei The Guardian]

Ginkgo Bioworks, ein Unternehmen für synthetische Biologie, hat am Freitag den Handel an der New Yorker Börse aufgenommen. Das Marktdebüt von Ginkgo ist eines der größten in der Biotech-Geschichte. Es wird erwartet, dass das Unternehmen rund 1,6 Milliarden US-Dollar einsammeln wird. Der IPO ist auch einer der bisher größten Spac-Deals – Ginkgo ist durch eine im Mai angekündigte Fusion mit einem Akquisitionsunternehmen an die Börse gegangen. [Mehr bei Techcrunch]

Rolls-Royce, in der Luftfahrt vor allem für seine Düsentriebwerke bekannt, hat erstmals ein vollelektrisches Flugzeug in die Luft gebracht. Der Flieger mit dem Namen „Spirit of Innovation“ absolvierte einen 15-minütigen Flug. Laut Rolls-Royce hat das einsitzige Flugzeug „den leistungsstärksten Akku, der je für ein Flugzeug zusammengebaut wurde“. Das Flugzeug besitzt einen 6000-Zellen-Akku mit einem dreimotorigen Antriebsstrang, der derzeit 400 kW (über 500 PS) liefert und das Flugzeug laut Rolls-Royce Geschwindigkeiten von über 480 Kilometer pro Stunde erreichen lässt. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Berliner Startup Independesk ist ein Airbnb für Arbeitsplätze. Auf der Plattform können Firmen, Restaurants oder auch andere freie Schreibtischarbeitsplätze einstellen. Kunden können sie dann per App buchen: stunden-, tage- oder wochenweise. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion

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