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Giro: Schockmoment bei Sturz-Etappe - Diagnose bei Landa

·Lesedauer: 2 Min.
Giro: Schockmoment bei Sturz-Etappe - Diagnose bei Landa
Giro: Schockmoment bei Sturz-Etappe - Diagnose bei Landa

Fürchterliche Bilder bei der fünften Etappe der 104. Giro d'Italia: (NEWS: Alles zum Radsport)

Von gleich mehreren schweren Stürzen ist das 177 km lange Teilstück von Moderna nach Cattolica überschattet worden.

Besonders übel erwischte es dabei den Spanier Mikel Landa: Der Routinier vom Team Bahrain Victorious, zuvor 15. im Gesamtklassement, prallte dabei wenige Kilometer vor dem Ziel mit einem Rennmarschall zusammen, der auf der Straße liegenden Gegenstände signalisieren wollte.

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Schreckmoment: Landa blieb nach der Kollision lange liegen, war zwar bei Bewusstsein, konnte aber nicht allein aufstehen und wurde schließlich mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert.

Giro d'Italia: Sturz-Festival überschattet 5. Etappe

"Er hatte Schmerzen, wir sind uns nicht sicher, ob er sich das Schlüsselbein oder das Handgelenk gebrochen hat", erklärte unmittelbar danach Bahrain-Sportdirektor Franco Pellizotti zu Landa, für den der Giro damit vorzeitig beendet ist. (Giro d'Italia: Die Gesamtwertung)

Am späten Mittwochabend bestätigte das die Befürchtungen, laut bekanntgegebener Diagnose erlitt Landa einen Schlüsselbeinbruch sowie mehrere Rippenbrüche.

Pellizotti fügte an: "Mikel war unser Teamleader und wollte den Giro gewinnen. Wir fahren weiter und haben immer noch Pello Bilbao und Damiano Caruso." (SERVICE: der Radsport-Kalender)

Bereits zuvor war es während der letzten 20 Kilometer zu Stürzen gekommen: Pavel Sivakov (Ineos Grenadiers) touchierte offenbar eine Bordsteinkante und fuhr in einen nahestehenden Busch und trug Schürfwunden davon. Vortagessieger Joseph Dombrowski (USA/UEA Team Emirates) wiederum stürzte vier Kilometer vor dem Ziel. (Giro d'Italia: Ergebnisse und Gesamtwertung)

Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann blieb unversehrt - und zudem ohne Zeitverlust. Der Ravensburger vom deutschen Team Bora-hansgrohe kam auf mit dem Hauptfeld auf Rang 46 ins Ziel.

Buchmann liegt im Gesamtklassement auf Platz 26 insgesamt 2:29 Minuten hinter dem führenden Italiener Alessandro De Marchi (Israel Start-Up), der ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel kam und das Rosa Trikot verteidigte.

Den Tagessieg nach 177 flachen Kilometern holte sich Sprintspezialist Caleb Ewan (Australien/Lotto Soudal), der seinen insgesamt vierten Etappensieg bei einem Giro feierte.

Am Donnerstag führt die sechste Etappe über 160 km von Grotte di Frasassi nach Ascoli Piceno und wird inklusive einer Bergankunft sehr anspruchsvoll. Insgesamt müssen die Profis knapp 3500 Kilometer und 47.000 Höhenmeter zurücklegen, ehe der Sieger am 30. Mai in Mailand feststeht.