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Gibt es bei nachhaltigen Produkten bald mehr Auswahl?

·Lesedauer: 1 Min.
Neben LEGO und L'Oréal hat sich auch der Sportartikel-Händler Decathlon bereit erklärt, Verbraucher künftig besser über die Umweltauswirkung der Produktion zu informieren.
Neben LEGO und L'Oréal hat sich auch der Sportartikel-Händler Decathlon bereit erklärt, Verbraucher künftig besser über die Umweltauswirkung der Produktion zu informieren.

Mit einem Pilotprojekt will sich die EU für eine nachhaltigere Produktion von Konsumgütern einsetzen. Mehrere Firmen haben bereits angekündigt, bei dem Vorhaben mitzumachen. Dazu gehören etwa LEGO Group, L'Oréal und Decathlon.

Brüssel (dpa) - Mehrere europäische Unternehmen haben sich bei der EU-Kommission zu einer klimafreundlicheren Produktion und einem größeren Angebot nachhaltiger Produkte verpflichtet. Ziel sei es, Verbrauchern einen bewussteren Konsum zu ermöglichen.

EU-Justizkommissar Didier Reynders stellte das Pilotprojekt nun in Brüssel vor. Die Absichtserklärung im Rahmen des sogenannten Europäischen Klimapakts unterzeichneten die Colruyt Group, Decathlon, die LEGO Group, L'Oréal und Renewd. Reynders sagte: «Die Verbraucher zu befähigen, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen - das haben wir uns im vergangenen Herbst vorgenommen, als wir die Neue Verbraucheragenda veröffentlicht haben.» Mit ihrem Engagement gingen die Firmen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Der sogenannte Green Consumption Pledge wurde nach Angaben der EU-Kommission von Unternehmen und Kommission gemeinsam entwickelt und deckt fünf Punkte ab. Davon sollen die Unternehmen mindestens drei gezielt angehen und Fortschritte mit Daten belegen. Sie wollen etwa Verbraucher über die Kohlenstoffbilanz von Unternehmen und Produkten informieren und diese Angaben leicht zugänglich machen. Die Initiative soll nach einem Jahr bewertet werden.