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Gewinn von BMW fällt um 29 Prozent

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BMW spürt die Marktherausforderungen für die Autowirtschaft am Konzernergebnis des vergangenen Jahres - trotz rekordträchtiger Verkaufszahlen. Wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte, sank der Gewinn 2019 um knapp 29 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro. BMW führte das auch auf Rückstellungen und "Vorleistungen für Forschung und Entwicklung" zurück.

Der Konzernumsatz stieg demnach um fast acht Prozent auf rund 104 Milliarden Euro und lag damit im abgeschlossenen Geschäftsjahr erstmals über der 100-Milliarden-Marke. "Wir haben unsere Profitabilität 2019 von Quartal zu Quartal gesteigert", erklärte Vorstandschef Oliver Zipse. Seine Auslieferungen steigerte BMW nach eigenen Angaben um 2,2 Prozent auf eine neue Bestmarke von mehr als 2,5 Millionen Fahrzeugen.

BMW will bis Ende 2021 mindestens eine Million Elektro- und Hybridfahrzeuge verkauft haben und kündigte an, schon 2020 werde der europäische CO2-Grenzwert seiner Neuwagenflotte eingehalten. Das "soll zu einem Drittel mit weiteren Verbesserungen der konventionellen Antriebe und zu zwei Dritteln mit dem Zuwachs von elektrifizierten Fahrzeugen erreicht werden".

Der Absatz des vollelektrischen Modells i3 stieg 2019 laut BMW um 13 Prozent auf knapp 40.000 Autos. Als momentanen Wachstumstreiber bezeichnete das Unternehmen aber seine Luxusmodelle wie beispielsweise die der 8er Reihe, die demnach mehr als 100.000 mal verkauft wurden.