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Gewerkschaftschef Weselsky: Zugbegleitpersonal wird 3G nicht kontrollieren

·Lesedauer: 1 Min.
GDL-Claus Weselsky (AFP/-)

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat die von Bundestag und Bundesrat beschlossene 3G-Regel in Bussen und Bahnen scharf kritisiert. "Kein Mensch beantwortet die Frage, wer das umsetzen beziehungsweise auch kontrollieren soll", sagte Weselsky am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Das Zugbegleitpersonal werde das nicht machen, stellte Weselsky klar. "Das gehört nicht zu ihren Aufgaben."

Der Gewerkschaftsvorsitzende beklagte das "erhöhte Aggressionspotenzial", das schon seit mehreren Jahren festzustellen sei. "Und angespannte Situationen" wie derzeit in der Corona-Pandemie "befördern das noch".

Ab dieser Woche gilt laut Infektionsschutzgesetz in Bussen und Bahnen bundesweit, dass die Fahrgäste einen negativen Test vorlegen müssen, wenn sie nicht genesen oder geimpft sind. Die 3G-Regelung gilt auch für Inlandsflüge. Ausgenommen sind Taxen und Schülerbeförderung. Die Art und Weise der Kontrollen bleibt laut Gesetz den Verkehrsunternehmen überlassen.

ilo/cha

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