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Gewerkschaftsbund fordert Sozialwohnungen gegen 'Preisspirale'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat einen bundesweiten sechsjährigen Mietenstopp verlangt, um die "Preisspirale" zu durchbrechen. "Von der neuen Bundesregierung fordern wir eine neue Wohnungsbaupolitik, die auf mehr bezahlbaren und sozialen Wohnraums setzt", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell anlässlich einer Großdemonstration gegen hohe Mieten in Berlin.

Viele Beschäftigte müssten weite Arbeitswege in Kauf nehmen, weil das Wohnen in Städten zu teuer sei. "Vielfach verpuffen die von uns erkämpften Lohnsteigerungen der letzten Jahre - sie werden von den steigenden Wohnkosten regelrecht aufgefressen." Von den Entwicklungen profitierten vor allem große Wohnungskonzerne. "Wir sagen daher: Wohnraum ist ein Menschenrecht und kein Spekulationsobjekt." Es müssten jährlich 400 000 Wohnungen - darunter 100 000 Sozialwohnungen - gebaut werden, um dem Bedarf gerecht zu werden.

In Berlin protestierten am Samstag Tausende Menschen gegen hohe Mieten. An der Demonstration, die das "Berliner Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn" angemeldet hatte, nahmen verschiedene Gruppen teil. Auch der DGB gehörte zu den Unterstützern.

Am 26. September wird bei der Bundestagswahl ein neues Parlament gewählt.

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