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Gewerkschaften: Werbung neuer Mitglieder im Corona-Jahr schwierig

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Viele Gewerkschaften in Deutschland haben in der Corona-Pandemie Schwierigkeiten, neue Mitglieder anzuwerben. "Wenn Menschen im Homeoffice arbeiten oder in Kurzarbeit sind, ist es schlicht und ergreifend viel schwieriger, sie anzusprechen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, der Deutschen Presse-Agentur. Der Beitritt in eine Gewerkschaft habe "ganz viel mit dem direkten Kontakt zwischen Betriebs- und Personalräten und den Beschäftigten zu tun".

Insgesamt zeichne sich für das Jahr 2020 aber ein gemischtes Bild: Zwar gebe es Schwierigkeiten bei der Werbung neuer Mitglieder, gleichzeitig seien aber deutlich weniger Menschen aus ihrer Gewerkschaft ausgetreten. "Gerade in der Krise gibt es viele Menschen, die die Arbeit der Gewerkschaften sehr schätzen", sagte Hoffmann.

Diesen Menschen würde der DGB-Chef nach eigenen Worten gerne deutlich machen, dass Gewerkschaften - anders als politische Parteien - Mitglieder-Organisationen sind. "Das heißt unsere Handlungsmacht hängt noch viel stärker von den Mitgliedern und auch von der Anzahl der Mitglieder ab", sagte der DGB-Chef. Konkrete Zahlen zur Mitgliederentwicklung veröffentlichen die Gewerkschaften zu Beginn des neuen Jahres.