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Gewerkschaften weiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus

·Lesedauer: 1 Min.

POTSDAM (dpa-AFX) - Die Menschen in Deutschland müssen sich auf verstärkte Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder einstellen. Die Ausstände würden spürbar ausgeweitet, kündigte Verdi-Chef Frank Werneke am Dienstag in Potsdam an. Zuvor war die zweite Verhandlungsrunde im aktuellen Tarifstreit um das Einkommen von mehr als einer Million Landesbeschäftigten etwa in Schulen, Kitas und der Polizei zu Ende gegangen. Wo und wann Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, teilten die Gewerkschaften zunächst nicht mit.

Der Vorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, sagte zum Abschluss der zweitägigen zweiten Runde: "Das waren zwei verlorene Tage und wenn die Finanzminister der Länder so weiter machen, fahren sie die Verhandlungen komplett vor die Wand." Vor dem bisher letzten Länder-Tarifabschluss waren vor zwei Jahren etwa Schulen, Berufsschulen, Landeskliniken, Kitas und Ämter mit Warnstreiks teils lahmgelegt worden. Ende November soll in Potsdam weiterverhandelt werden.

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