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Gewerkschaften: 'Generation Corona' in der Ausbildung verhindern

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Verbände und Gewerkschaften machen sich angesichts der Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt Sorgen um die Zukunft der Jugendlichen und Betriebe. Wenn nicht weiter konsequent etwas getan werde, habe das in Zukunft massive Auswirkungen, sagte die zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, der Deutschen Presse-Agentur. "Am Ausbildungsmarkt muss eine Corona-Generation unbedingt verhindert werden. Junge Menschen brauchen eine Chance."

"Eine gute Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, die Corona-Krise geht jetzt ins zweite Jahr", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Elke Hannack. Viele Jugendliche hätten deshalb bereits jetzt gut die Hälfte ihrer Ausbildung im Ausnahmezustand gelernt. Dazu kommt zeitweiser Distanzunterricht in den Berufsschulen.

Nach Ansicht der DGB-Vize sollten die Auszubildenden vor ihrer Prüfung für zusätzliche Lerntage von ihren Betrieben freigestellt werden. "Es ist auch im Interesse der Unternehmen, wenn ihre Auszubildenden die Prüfungen gut bestehen."

Ende Januar hatte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) einen neuen Schutzschirm für Auszubildende ins Spiel gebracht. Danach sollen etwa Ausbildungsprämien Anreize schaffen, einen hohen Ausbildungsstand in Betrieben zu halten - oder auch zusätzliche junge Leute auszubilden.