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Gewaltsame Proteste gegen Corona-Lockdown in Irland

·Lesedauer: 1 Min.
Irlands Premierminister Micheal Martin

In Irlands Hauptstadt Dublin haben hunderte Menschen gewaltsam gegen den Corona-Lockdown protestiert. Nach Polizeiangaben versammelten sich die Menschen am Samstag zu einer geplanten Demonstration im Stadtzentrum. Nachdem die Polizei den Protestzug umstellte, hätten Teilnehmer die Beamten aus geringer Entfernung mit Feuerwerkskörpern beworfen. Die Polizisten hätten daraufhin Schlagstöcke gegen die Demonstranten eingesetzt. 23 Teilnehmer seien festgenommen worden.

Nach Angaben der Polizei erlitten drei Beamte Verletzungen, einer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der irische Premierminister Micheal Martin verurteilte die gewaltsamen Proteste. Sie offenbarten "einen völligen Mangel an Respekt für die Menschen, die während dieser Pandemie riesige Opfer gebracht haben", erklärte er mit Blick auf die Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Es könne "keine Rechtfertigung geben für den Marsch oder die Gewalt, die sich entladen hat".

Irland war relativ glimpflich durch die ersten zwei Pandemie-Wellen gekommen. Nach Weihnachten stiegen die Fallzahlen aber massiv an, Anfang Januar hatte das EU-Land nach Daten der Universität Oxford die höchste Infektionsrate der Welt. Derzeit gilt in Irland bereits zum dritten Mal ein Lockdown. Regierungschef Martin verkündete am Dienstag die Verlängerung der Maßnahmen bis zum 5. April.

yb/gt