Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    23.418,51
    -75,79 (-0,32%)
     
  • Dow Jones 30

    26.519,95
    -943,24 (-3,43%)
     
  • BTC-EUR

    11.217,62
    +12,75 (+0,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,18
    -12,51 (-4,59%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.004,87
    -426,53 (-3,73%)
     
  • S&P 500

    3.271,03
    -119,65 (-3,53%)
     

Gesetzesnovelle soll Konflikte unter Wohnungseigentümern entschärfen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Neue Regeln sollen Sanierungen, Umbauten oder den Einbau von Elektroladesäulen in Wohnhäusern erleichtern. Rechtspolitiker von Union und SPD im Bundestag haben sich am Montag auf eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes verständigt, wie beide Seiten der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Zuvor hatte der "Spiegel" über den Kompromiss berichtet.

"In Zukunft kann ein einzelner Wohnungseigentümer den Einbau einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge, einen barrierefreien Umbau, Einbruchsschutz oder einen Glasfaseranschluss von anderen Eigentümern verlangen, wenn er die Kosten dafür selbst trägt", erklärten der rechts- und verbraucherpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, und der für das Thema zuständige Berichterstatter Michael Groß. "Jetzt können wichtige Investitionen erfolgen, ohne dass finanzschwächere Eigentümer überfordert werden."

Unter dem Strich sinken die geforderten Mehrheiten für Umbauten und Sanierungen. "Wir machen Wohnungseigentümergemeinschaften handlungsfähiger und ermöglichen Investitionen", sagte der rechtspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jan-Marco Luczak (CDU), der dpa. Wenn die Neuerungen wie geplant noch im September den Bundestag passieren, könnten sie im November in Kraft treten.