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Gesamtmetall-Präsident: Firmen müssen trotz Krise weiter ausbilden

·Lesedauer: 1 Min.
Stahlarbeiter bei Thyssenkrupp in Duisburg

Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf hat an die Firmen der Branche appelliert, trotz der Corona-Krise "weiter kräftig" auszubilden. "Mir fehlt das Verständnis dafür, wenn Unternehmen weniger Lehrstellen anbieten wollen und damit jungen Menschen Chancen verbauen", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag. In der Krise die Ausbildung zurückzufahren, sei "viel zu kurz gedacht". Denn dann fehlten in der Zukunft Fachkräfte.

"Mein Appell an die Unternehmer lautet: Bildet weiter kräftig aus!", sagte Wolf der Zeitung. Erst am Mittwoch hatte die Bundesregierung weitere Anreize für Unternehmen auf den Weg gebracht, Lehrstellen zu halten und zu schaffen. So sollen die Ausbildungs- und Übernahmeprämien zum kommenden Lehrjahr verdoppelt werden. Damit erhalten Unternehmen, die ihre Lehrstellenzahl trotz Krisenbelastung konstant halten, ab 1. Juni 4000 Euro pro Ausbildungsvertrag. Für jeden zusätzlichen Auszubildenden gibt es 6000 Euro.

Wolf wies zudem die Forderungen der Gewerkschaft IG Metall nach einer Lohnerhöhung von vier Prozent vehement zurück und verwies auf Prognosen zum BIP-Wachstum für dieses Jahr, die deutlich darunter lägen. "Ich erwarte jetzt von der IG Metall, dass die Gewerkschaft, um Arbeitsplätze zu erhalten und unsere Wirtschaft zu stärken, mit uns Arbeitgebern als Partner an einem Strang zieht." Von seiner Haltung, eine Nullrunde durchzusetzen, rückt er demnach nicht ab.

hcy/cne