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Gericht in Kirgistan hebt Verurteilung von Ex-Präsident Atambajew auf

·Lesedauer: 1 Min.
Ex-Präsident Atambajew

In Kirgistan hat ein Gericht die Verurteilung des früheren Präsidenten Alsambek Atambajew wegen Korruption aufgehoben und eine Neuverhandlung angekündigt. Wie Atambajews Anwalt Samir Schooschew am Montag sagte, bleibt sein Mandant jedoch vorerst in Haft. "Ich denke, das Bezirksgericht wird den Fall nächste Woche erneut prüfen", sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Der 64-jährige Atambajew war von 2011 bis 2017 Präsident. Im Juni wurde er in einem Korruptionsprozess zu gut elf Jahren Haft verurteilt. Auslöser war ein Skandal um die vorzeitige Freilassung des Mafiabosses Asis Batukajew aus gesundheitlichen Gründen. Die Ermittler stellten später fest, dass die medizinischen Dokumente, die 2013 zu Batukajews Entlassung aus dem Gefängnis und seiner anschließenden Ausreise nach Russland geführt hatten, gefälscht waren.

Atambajew weist die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen in dem Fall zurück. Nach seiner Festnahme im August kam es zu heftigen Ausschreitungen in Kirgistan. Anhänger Atambajews kritisierten das Vorgehen gegen den Ex-Präsidenten als politisch motiviert.

Inmitten von Protesten gegen Atambajews Nachfolger Sooronbai Dscheenbekow wurde Atambajew im Oktober kurzzeitig von seinen Anhängern aus dem Gefängnis befreit; wenige Tage später wurde er jedoch erneut verhaftet.

gap/bfi