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Georgier drängen in die EU: 35 000 demonstrieren vor Regierungspalast

Europa offensiv zeigen, dass man dazugehören will. Das haben prowestliche Demonstrierende mit einer neuen Massenkundgebung in der georgischen Hauptstadt Tiflis beabsichtigt. Es war bereits die dritte Großveranstaltung vor dem Regierungspalast unter dem Motto "Heim nach Europa" innerhalb von zwei Wochen.

Im Gegensatz zur Ukraine und der Republik Moldau hatte Georgien am 23. Juni nicht den Status als EU-Beitrittskandidat bekommen.

Demonstrant Vazha Gaprindashvili sagte: "Wenn das Land die 12 Punkte erfüllt, die die Europäische Union von uns verlangt, wenn diese Kernprinzipien erfüllt sind, dann ist Georgien Europa."

Studentin Nata Baramia meinte: "Ich war am 20. und 24. Juni hier, und ich bin heute hier, weil ich in einem europäischen Georgien leben möchte. Ich will nicht nach Europa reisen, ich will, dass mein Land ein Teil von Europa ist."

EU verlangt erst Reformen

Die etwa 35.000 Demonstrierenden forderten erneut den Rücktritt von Regierungschef Irakli Garibaschwili. Ihr Vorwurf: Seine Regierung habe sich nicht ausreichend dafür eingesetzt, dass Georgien EU-Beitrittskandidat werde.

Einige Demonstrierende bekundeten ihre Unterstützung für die Ukraine. Georgien hatte sich Anfang März für einen EU-Beitritt beworben. Auf dem vergangenen EU-Gipfel wurde dann entschieden, die Ex-Sowjetrepublik sollte zunächst Reformen erfüllen, ehe es so weit ist.

Mehrere Medien berichten, rund 80 Prozent der Menschen in Georgien seien pro EU und pro Nato eingestellt.

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