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General Motors startet wegen Brandgefahr Rückrufaktion für Chevrolet Bolt

·Lesedauer: 1 Min.
Ausgebrannter Chevrolet Bolt in Vermont

Der US-Autokonzern General Motors hat eine Rückrufaktion für sein Modell Chevrolet Bolt angekündigt. Grund für den Rückruf seien "zwei seltene Fertigungsfehler" in den Hochspannungsbatterien des rein elektrischen Fahrzeugs, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zuletzt waren zwei Autobrände in Zusammenhang mit dem Defekt gebracht worden. Betroffen von dem Rückruf sind 69.000 Autos weltweit, davon 51.000 in den USA.

General Motors kündigte an, Besitzer von Chevrolet Bolts mit den Baujahren 2017 bis 2019 zu informieren, sobald Ersatzteile verfügbar seien. Als "Vorsichtsmaßnahme" würden Besitzer dieser Autos aufgerufen, ihre Fahrzeuge unmittelbar nach dem Aufladen im Freien zu parken und nicht über Nacht laden zu lassen. Auch sollten die Einstellungen der Autos so angepasst werden, dass die Batterien bis maximal 90 Prozent aufgeladen werden könnten.

Der Aufruf von GM erfolgte rund zehn Tage, nachdem die US-Autobahnbehörde NHTSA Besitzer von Chevrolet Bolts aufgerufen hatte, ihre Autos aus Brandschutzgründen im Freien und mit genügend Abstand zu Wohnhäusern zu parken. NHTSA verwies auf zwei Brandvorfälle bei Autos dieses Typs in jüngerer Zeit.

Nach der Ankündigung der Rückrufaktion brach der GM-Aktienkurs an der US-Börse zunächst um 1,2 Prozent ein. Später erholte er sich leicht.

Im November des vergangenen Jahres hatte GM schon einmal eine Rückrufaktion für den Chevrolet Bolt gestartet. Hintergrund war auch damals ein Brandrisiko.

Der US-Autobauer strebt eine Führungsrolle in der E-Mobilität an. Im Juni hatte der Konzern seinen Investitionsplan für die Zeit bis 2025 um 30 Prozent auf 35 Milliarden US-Dollar (29,76 Milliarden Euro) aufgestockt. Damit sollen vor allem die Entwicklung von E-Fahrzeugen und Technologien rund um das autonome Fahren vorangetrieben werden.

isd/lan

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