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General Mills als Dividendenaktie: Das ist mein Worst-Case-Szenario

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Kinder

Die Aktie von General Mills (WKN: 853862) ist eine fixe, defensive Basis in meinem Portfolio. Langfristig orientiert glaube ich an ein solides Renditepotenzial. Die Dividende ist seit über drei Jahrzehnten stets konstant und könnte vor einer moderaten Wachstumsgeschichte stehen. Zumindest hat das Management im letzten Herbst die eigene Dividende erhöht.

Foolishe Investoren sollten sich jedoch fragen: Was ist ein Worst-Case-Szenario, womöglich dein Szenario, das das Schlimmste skizziert, was passieren könnte. Hier sind jedenfalls meine Überlegungen zur Dividendenaktie von General Mills. Sowie auch, wie wahrscheinlich ein solches Szenario sein könnte.

General Mills: Die Dividendenaktie mit wenig Risiken …?

Die Aktie von General Mills besitzt grundsätzlich eine vergleichsweise gering bewertete Ausgangslage, was viel Pessimismus oder zumindest eine Sicherheitsmarge beinhalten könnte. Auf dem derzeitigen Aktienkurs von 62,16 US-Dollar liegt die Dividendenrendite beispielsweise bei 3,33 %. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt zudem bei knapp 19. Das könnte preiswert sein, zumal das Ausschüttungsverhältnis mit 63,7 % vergleichsweise moderat ist.

Das heißt: Eine Kürzung der Dividende dürfte nicht die Gefahr sein. Einkommensinvestoren sollten bei einem konstanten operativen Verlauf daher durchatmen können. Selbst mit einem leichten Einbruch könnte das Potenzial bestehen, dass General Mills die Dividende zumindest auf einzelne Jahre noch moderat erhöht.

Kommt es zu einem kleineren operativen Einbruch? Das ist womöglich das Worst-Case-Szenario, mit dem Foolishe Investoren sich auseinandersetzen sollten. Zuletzt konnte der US-Lebensmittelkonzern sogar ein Ergebnis je Aktie von 1,06 US-Dollar ausweisen. Die zuletzt ausgewiesenen Ergebniszahlen von 0,82 US-Dollar sind schon ein Rückschritt gewesen. Womöglich ist das die Ausgangslage, die eine Post-COVID-19-Ära bedeuten könnte. Das heißt: Das derzeitige Bewertungsmaß könnte schon eine Abschwächung von COVID-19 bedeuten.

Mittel- bis langfristig könnte General Mills weiterwachsen. Der Markt der Tiernahrung bietet jedenfalls Potenzial. Auch potenziell lukrative Märkte wie Europa sind noch nicht erobert. Oder eben erst mit wenigen Teilen, beispielsweise das Häagen-Dazs-Eis, das auch hierzulande bekannt ist. Die Umsätze machen jedoch erst einen Anteil von 10 % aus.

Oder, wenn wir es anders ausdrücken wollen: General Mills besitzt eigentlich kein Worst-Case-Szenario. Oder zumindest kein schlimmes. Die Dividende sieht nachhaltig aus. Womöglich schwanken die Ergebnisse leicht. Ob das eine Investitionsthese einschränkt, ist jedoch ein großes Fragezeichen.

Eine spannende defensive Aktie

Die Aktie von General Mills besticht daher mit einer defensiven Klasse und einem zuverlässigen Geschäftsmodell. Dividendentechnisch könnte es Spielraum geben, womöglich langfristig orientiert noch Wachstumstreiber. Risiken sind hingegen kaum vorhanden.

Das könnte bedeuten, dass Investoren bei dieser Aktie langfristig orientiert solide Renditen generieren können. Zwar dürfte sich die Aktie nicht innerhalb kürzester Zeit vervielfachen. Trotzdem könnte der Gesamtmix unternehmensorientiert interessant sein. Vor allem für defensive Investoren oder solche, die auf der Suche nach moderat bewerteten Qualitätsaktien sind.

Der Artikel General Mills als Dividendenaktie: Das ist mein Worst-Case-Szenario ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von General Mills. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021