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Die Gen Z arbeitet häufiger im Büro — sagt aber, sie sei im Home Office produktiver

Mitarbeiter sind umso zufriedener, wenn sie die Option bekommen, im Home Office zu arbeiten. Doch viele gehen dennoch überwiegend ins Büro, zeigt eine Umfrage. - Copyright: Getty Images
Mitarbeiter sind umso zufriedener, wenn sie die Option bekommen, im Home Office zu arbeiten. Doch viele gehen dennoch überwiegend ins Büro, zeigt eine Umfrage. - Copyright: Getty Images

Im Büro oder mobil – wo sind Angestellte am produktivsten? Und wie wirkt sich die Home-Office-Option auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus? Diese Frage wird in Unternehmen und auch öffentlich immer wieder diskutiert. Eine repräsentative Studie von Statista im Auftrag des internationalen Weiterbildungsanbieters "GoodHabitz" kam nun zu dem Ergebnis, dass Mitarbeiter, die theoretisch remote – also ortsunabhängig – arbeiten dürfen, ihren Job besonders schätzen. Allerdings sind die meisten Befragten (75 Prozent) häufiger im Büro als im Home Office. Und das, obwohl ein Großteil der Remote-Arbeitenden angibt, zu Hause produktiver zu sein.

Die Generation Z arbeitet vor allem im Büro

Die Anwesenheit im Büro ist wieder gefragt, könnte man angesichts der Umfrageergebnisse meinen. Vor allem die Generation Z sowie jüngere Millennials arbeiten nach der Corona-Pandemie wieder vermehrt vor Ort. So gaben 75 Prozent der 18- bis 29-jährigen Befragten an, ihren Job "eher" bis "hauptsächlich" im Büro auszuführen. Und das, obwohl sie häufiger als ältere Kollegen die Möglichkeit bekommen, ihren Arbeitsort selbst zu wählen.

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Denn mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) darf eigenen Angaben zufolge vom Arbeitgeber aus im Home Office oder mobil arbeiten. Diese Option wird jedoch nur zum Teil genutzt: Lediglich 34 Prozent von ihnen sind "eher" bis "hauptsächlich" im Home Office.

Remote-Mitarbeiter sind im Home Office produktiver

Wo Mitarbeiter tatsächlich produktiver sind, ist sicherlich individuell. Die Mehrheit (68 Prozent) derjenigen, die remote eingesetzt tätig sind, schätzen ihre Produktivität im Home Office jedoch deutlich höher ein als im Büro. Dennoch sehen die Verantwortlichen der Studie noch viel Bedarf bei Weiterbildungsmöglichkeiten, um Mitarbeiter auf die Arbeit von zu Hause vorzubereiten.

„Nur knapp die Hälfte der Remote-Arbeitenden bekommt Weiterbildungsangebote, die gezielt Kompetenzen für das mobile Arbeiten fördern, wie zum Beispiel Selbstorganisation, Produktivität oder Resilienz", sagt Oliver Hahn, Country Director Germany bei GoodHabitz. Dabei liege es in der Verantwortung des Arbeitgebers, Beschäftigte besser für Home-Office-Tätigkeiten fit zu machen.

Option auf Home Office stimmt Mitarbeiter zufriedener

Doch egal, ob Angestellte ortsunabhängig arbeiten oder nicht: Die Mitarbeiterzufriedenheit ist den Ergebnissen zufolge deutlich höher, wenn das Unternehmen überhaupt die Möglichkeit gewährt. Zusätzlich entscheiden die empfundene Work-Life Balance, das Gehalt, die Wertschätzung der eigenen Leistung sowie die Arbeitsatmosphäre darüber, wie zufrieden Mitarbeiter mit ihrem Job sind.

Für die Umfrage hat Statista im Auftrag von "GoodHabitz" Anfang 2024 rund 2000 Arbeitnehmer ab 18 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz repräsentativ befragt. Dabei wollte das Team herausfinden, wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit von Remote- sowie im Büro Beschäftigten steht, ob Home Office ermöglicht wird und welche Weiterbildungsangebote es gibt.