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Weiter gemischte Signale vom US-Arbeitsmarkt inmitten von Corona-Pandemie

·Lesedauer: 2 Min.
Supermarkt sucht Mitarbeiter (AFP/JOE RAEDLE)

Vom US-Arbeitsmarkt kommen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Pandemie weiter gemischte Signale. Zwar sank die Arbeitslosenquote im September um 0,4 Punkte auf 4,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Allerdings wurden im Verlauf des Monats nur 194.000 neue Jobs geschaffen.

Das war etwa die Hälfte von dem, was Experten erwartet hatten - und deutlich weniger als die 366.000 neuen Arbeitsplätze, die nach neuesten Angaben im August geschaffen worden waren. Im September waren nach Angaben des Arbeitsministeriums 7,7 Millionen Menschen arbeitslos, 710.000 weniger als im Vormonat.

Zwar gibt es inzwischen 17,4 Millionen mehr Jobs als im April 2020, als die US-Wirtschaft angesichts von Lockdown-Maßnahmen teilweise zum Stillstand gekommen und die Zahl der Arbeitslosen in die Höhe geschnellt war. Die Zahl der Arbeitsplätze liegt aber noch um fünf Millionen unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Zuletzt hatte die rasche Ausbreitung der Delta-Variante die wirtschaftliche Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt deutlich gebremst.

So wurden im September zwar im gesamten Freizeit-, Hotel- und Gastronomiesektor 74.000 Jobs geschaffen. Die Beschäftigung in Restaurants und Bars stagnierte aber. Deutlich zurück ging zudem die Zahl der Jobs im Bildungsbereich.

US-Präsident Joe Biden räumte als Reaktion auf die Arbeitsmarktzahlen ein, er hätte sich eine "schnellere" wirtschaftliche Erholung gewünscht. Er sprach aber von "stetigen Fortschritten": Die Zahlen seien ein "Zeichen, dass unsere Erholung vorankommt". Zugleich warb der US-Demokrat erneut für seine billionenschweren Investitionsvorhaben für die Infrastruktur und das Sozialsystem des Landes. Diese seien dringend nötig, um das Land voranzubringen.

Biden will ein 1,2 Billionen Dollar (rund eine Billion Euro) teures Infrastrukturpaket sowie ein 3,5 Billionen Dollar schweres Reformpaket für Bildung, Gesundheitsvorsorge, Familien und den Klimaschutz durch den Kongress bringen. Allerdings wird innerhalb seiner Demokratischen Partei erbittert über die beiden Reformen gestritten.

fs/jep

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