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Gemeinde in Kolumbien verhängt Ausgangssperre für Ungeimpfte

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Impfausweis bietet Einlass in Bars und Geschäfte

Die Behörden der kolumbianischen Gemeinde Sucre haben eine achttägige Ausgangssperre für Ungeimpfte verhängt. "Alle müssen geimpft werden, sonst können sie sich in der Gemeinde Sucre nicht frei bewegen", sagte Bürgermeisterin Elvira Julia Mercado am Montag dem Radiosender Blu. Wer sich nicht an die Regelung halte, dem drohe eine Geldbuße oder sogar eine Haftstrafe.

Die Maßnahme sieht vor, dass Menschen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, ihr Haus nur in Ausnahmefällen verlassen dürfen - etwa, um einen Arzt aufzusuchen oder sich impfen zu lassen. Die Einschränkungen sollen zunächst acht Tage lang dauern und dann mit Blick auf das Infektionsgeschehen überprüft werden.

Alle Einwohner der Gemeinde müssen einen Impfausweis vorlegen, um Supermärkte, Bars, Diskotheken, Restaurants, Banken und Geschäfte zu betreten. Wer sich der Maßnahme widersetze, riskiere eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 220 Euro. Wiederholungstätern droht sogar eine Haftstrafe.

In der Gemeinde mit rund 28.000 Einwohnern haben sich bislang erst 10.000 für eine Impfung gegen das Coronavirus entschieden - obwohl ausreichend Vakzine für alle Menschen bereitstehen. Mercado machte dafür Fehlinformationen verantwortlich, die über die Vakzine kursierten.

"Es gibt Religionen, die die Impfung verweigern, Jugendliche, denen gesagt wird, dass sie nicht mehr ausgehen dürfen, um etwas trinken zu gehen - anderen, dass sie in zwei Jahren sterben werden und dass der Impfstoff der Antichrist sei", zählte sie auf.

Kolumbien ist nach Peru und Brasilien das lateinamerikanische Land mit den drittmeisten Corona-Todesfällen pro Kopf: Die Gesundheitsbehörden meldeten fast fünf Millionen Infektionen und 121.000 Todesfälle. Nur 12,2 Millionen der insgesamt 50 Millionen Einwohner haben sich bislang vollständig gegen das Virus impfen lassen.

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