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Geht es wieder aufwärts? Steuerschätzer mit neuer Prognose für 2021

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach deutlichen Steuereinbrüchen aufgrund der Corona-Krise legen die Steuerschätzer am Donnerstag eine neue Prognose für die Einnahmen von Bund, Ländern und Kommunen vor. Im vergangenen Jahr war durch Lockdowns und die Konsumzurückhaltung der Bürger deutlich weniger Geld in die Staatskassen geflossen. Für das laufende Jahr erwarteten die Schätzer zuletzt eine leichte Erholung. Jetzt deutet sich an, dass Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eventuell noch etwas mehr Geld zu verteilen hat, als bisher angenommen.

Ein Indiz dafür ist die Konjunkturprognose der Bundesregierung. "Dieses Jahr ist das Jahr, in dem wir die Trendwende endgültig schaffen", hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) im April angekündigt. Die Regierung rechnet für 2021 mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 3,5 Prozent - und ist damit optimistischer als zur Zeit der vergangenen Steuerschätzung.

Vizekanzler Scholz plant angesichts der hohen Pandemie-Kosten und der bislang erwarteten niedrigen Steuereinnahmen für das laufende Jahr mit Rekordschulden. Erst kürzlich stimmte der Bundestag seinem Nachtragshaushalt zu und ermöglichte ihm damit neue Kredite von insgesamt 240,2 Milliarden Euro. Das Geld ist vor allem für pandemiebedingte Ausgaben wie Unternehmens- und Familienhilfen sowie für Gesundheitsmaßnahmen wie den Kauf von Impfstoffen vorgesehen.