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Gegensätze, die deine Rendite beeinflussen

·Lesedauer: 3 Min.
Aktien
Aktien

Gegensätze ziehen sich an? Das kann man natürlich so und so sehen. Als Foolisher Investor weißt du mit Sicherheit: Es gibt die eine oder andere Sache, die manchmal ein wenig paradox ist. Alleine der Blick auf viele Aktien kann teure und günstige Bewertungen offenbaren, je nach Interpretation.

Allerdings sind Gegensätze Teil unseres Lebens. Auch als Investor. Riskieren wir einen Blick auf drei solcher Dinge, die sogar deine Rendite beeinflussen können. Ganz zu schweigen von deinem Ansatz.

Gegensätze: Günstige Aktien oder Sieger-Aktien?

Ein erstes Gegensatzpaar ist beispielsweise die Art und Weise, wie wir Aktien auswählen. Die einen Investoren schwören auf günstige Aktien. Andere setzen hingegen auf Sieger-Aktien. Welcher Ansatz führt zum Ziel oder zu besseren Renditen? Darüber kann man natürlich trefflich streiten.

Im Endeffekt sind günstige Aktien möglicherweise unterbewertet. Auf Jahre und Jahrzehnte hinweg können solche Aktien solide Renditen, Gewinne und Dividenden ermöglichen. Es ist zugegebenermaßen nicht gerade unklug, auf die Bewertung zu achten. Andererseits sind jedoch Sieger-Aktien häufig spannende Kandidaten, die langfristig orientiert weiterhin den Markt schlagen. Foolishe Investoren wissen schließlich, dass Gewinner dazu neigen, weiterhin zu gewinnen. Ganz einfach, weil die Investitionsthesen intakt sind und weiterlaufen.

Warum sind diese Gegensätze beim Ansatz so wichtig? Eine interessante Frage. Sie könnten deine Rendite beeinflussen. Aber auch deinen Ansatz. Bei Wachstumsaktien ist es beispielsweise eher wichtig, auf starke Trends und funktionierende Investitionsthesen zu achten. Profitable, eher moderat wachsende Unternehmen sollten hingegen eher günstig sein. Wobei wir sagen können: Wachstum ist im Allgemeinen das Schlüsselwort, das dieses Dilemma lösen kann.

Im Dip kaufen: Warten oder direkt zuschlagen?

Ein Gegensatzpaar ist außerdem: Wann soll man in einer Korrektur kaufen? Direkt zu Beginn, wenn das Korrekturlevel möglicherweise noch eher begrenzt ist? Das sichert zumindest die Chance darauf, günstig zum Zug zu kommen. Oder man wartet. Mit dem Risiko, dass man einen Dip verpasst. Aber auch mit dem Potenzial, eine noch höhere Rendite auf die eigenen Investitionen zu erhalten.

Dieser Gegensatz lässt sich nun wahrlich schwierig und allgemeingültig lösen. Es gibt jedoch Hilfsmittel. Beispielsweise, gestaffelt zu investieren. Möglicherweise beim ersten Mal kaufen, wenn der breite Markt um 5 % korrigiert ist, und das nächste Mal bei 10 %. Und immer so weiter, um getreu der Staffelung zu investieren.

Wichtig könnte bei diesen Gegensätzen sein, eines zu begreifen: Du dürftest kaum den tiefsten Zeitpunkt erwischen. Einen soliden Kompromiss zu bekommen, ist langfristig orientiert das entscheidende Merkmal für deine Rendite.

Gegensätze: Chance und Risiko

Zu guter Letzt sind Chance und Risiko zwei Gegensätze zueinander. Hm, wirklich? Ja, zumindest sind es zwei verschiedene Begriffe. Wobei sie sich auch gegenseitig bedingen. Eine größere Chance geht häufig mit einem höheren Risiko einher. Und eben umgekehrt.

Warum ist es wichtig, über das Chance-Risiko-Verhältnis nachzudenken? Ganz einfach: Weil man sich idealerweise als Investor darauf konzentrieren sollte, ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis auszuwählen. Das kann mit geringen Chancen und geringem Risiko der Fall sein. Oder auch, wenn man eher volatile Wachstumsaktien mag. Der Clou ist jedoch, vorteilhafte Verhältnisse für sich zu identifizieren.

Der Artikel Gegensätze, die deine Rendite beeinflussen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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