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Gegen Schalke: Thomas Müller spielt die vielleicht schlechteste Ecke aller Zeiten

Ben Barthmann
Sports Editor

Thomas Müller ist beim Viertelfinal-Spiel des DFB-Pokals gegen den FC Schalke 04 ein Fauxpas unterlaufen. Eine Ecke des FC Bayern wollte er schnell ausführen - und scheiterte kläglich.

Thomas Müller verfehlte mit seinem Ecken-Plan das eigentliche Ziel. (Bild: Getty Images)

Die 52. Minute lief, Schalke war kurz unaufmerksam, als die Bayern die x-te Ecke spielen sollten. Müller, eigentlich nicht für das Ausführen von Standards bekannt, entdeckte den Trent Alexander-Arnold in sich, spielte die Ecke kurz auf Mitspieler Philippe Coutinho, der verwandelt - 2:0 für den FC Bayern.

So muss sich Müller die ganze Szene vorgestellt haben, als er etwas unentschlossen jene Ecke in der 52. Minute vorbereitete. Das Problem, das jeder kennt, der schonmal Fußball gespielt hat: Manchmal lassen die eigenen Füße die Gedanken im Stich. So auch bei Müller.

Der Stürmer des FC Bayern hatte eine eigentlich gute Idee: Die Ecke schnell und kurz auszuführen, um den freien Coutinho direkt im Strafraum der Schalker in eine gefährliche Position zu bringen. Doch anstatt den kurzen Pass an den Mann zu bringen, spielte der Ex-Nationalspieler den Ball derart schief, dass er sofort ins Toraus rollte.

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“Müller, was ist dir nur da passiert?”

Nun sind Fußballer auch nur Menschen und ein Fußballspiel ohne Fehler wäre äußerst langweilig, das Viertelfinale im DFB-Pokal aber verfolgten zahlreiche Menschen weltweit und so war die Häme in den Sozialen Medien natürlich nicht aufzuhalten.

“Thomas Müller - ein Mann der vielen Talente. Nur nicht beim Ausführen von Ecken”, schrieb der englische offizielle Account des DFB-Pokals. Der Sport-Satire-Account WUMMS witzelte: “Bei der Ecke von Müller hat Mario Basler vor Wut seine Zigarette zerbrochen” und die spanische Ausgabe von ESPN fragte ironisch: “Müller, was ist dir nur da passiert?”

In Anlehnung an den “Joghurt mit der Ecke” der Marke “müller” witzelten ebenfalls einige User in den Sozialen Medien.


Müller selbst konnte über seinen Fehler nur bedingt lachen. Der Bayern-Spieler warf sich nach Ausführung auf den Boden und schien sich kurz sammeln zu müssen, dann eilte er zurück in die Defensivformation. Für die Münchner ging dennoch alles glatt, wenngleich man bei einer besser ausgeführten Ecke vielleicht weniger hätte zittern müssen.