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Gefahr für Tesla? Ford könnte "all-in" gehen

Michel Doepke
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Tesla goes China – was macht die Aktie?

Immer mehr große Autokonzerne planen die Elektroauto-Offensive und wollen allen voran Tesla die Stirn bieten. Wie electrek berichtet, spekuliert Morgan-Stanley-Analyst Adam Jonas auf eine Kehrtwende im Bereich E-Mobility beim US-Konzern Ford – weniger SUVs und mehr reine Elektroflitzer. Doch das geht ins Geld.

Jonas geht davon aus, dass das neue Management die richtigen Investitionen für die Zukunft trifft. Satte 4,5 Milliarden Dollar hatte bereits der alte Ford-Vorstand angekündigt, in die Elektrifizierung zu investieren – möglicherweise ist die neue Führungsriege mehr auf das reine Elektroauto getrimmt. Ford könnte laut dem Analysten „all-in“ gehen. Jonas rechnet damit, dass Ford Partnerschaften schließen wird.

Doch auch die anderen Autobauer investieren massiv in die Mobilitätsform der Zukunft: Chevrolet, Porsche, Honda – weltweit schlägt die Elektromobilität große Wellen. Auf der IAA wird unter anderem Daimler ein neues Elektroauto präsentieren. Und auch BMW hat eine Überraschung angekündigt. Die Skepsis wächst, ob Tesla den technologischen Vorsprung gegenüber den Konkurrenten halten und nachhaltig eine rentable Produktion des Model 3 aufbauen kann. Nach wie vor ist das Unternehmen an der Börse hoch bewertet.

Trend intakt

Mittlerweile hat die Tesla-Aktie vom Allzeithoch bei 386,99 Dollar über zwölf Prozent korrigiert. Im gestrigen Handel prallte das Papier exakt an der 100-Tage-Linie nach oben ab – ein positives Signal. Auch der langfristige Aufwärtstrend in Form der 200-Tage-Linie hat Bestand. Investierte Anleger bleiben an Bord und beachten den Stopp bei 255 Euro.