Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.234,16
    +31,48 (+0,21%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.978,84
    +1,01 (+0,03%)
     
  • Dow Jones 30

    33.800,60
    +297,03 (+0,89%)
     
  • Gold

    1.744,10
    -14,10 (-0,80%)
     
  • EUR/USD

    1,1905
    -0,0016 (-0,13%)
     
  • BTC-EUR

    50.156,62
    +684,19 (+1,38%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.235,89
    +8,34 (+0,68%)
     
  • Öl (Brent)

    59,34
    -0,26 (-0,44%)
     
  • MDAX

    32.737,55
    +105,52 (+0,32%)
     
  • TecDAX

    3.483,12
    +7,67 (+0,22%)
     
  • SDAX

    15.707,53
    -12,00 (-0,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.768,06
    +59,08 (+0,20%)
     
  • FTSE 100

    6.915,75
    -26,47 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.169,41
    +3,69 (+0,06%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.900,19
    +70,88 (+0,51%)
     

Gazprom rechnet mit Fertigstellung von Nord Stream 2 in diesem Jahr

·Lesedauer: 1 Min.

MOSKAU (dpa-AFX) - Ungeachtet wiederholter Forderungen der USA nach einem Baustopp der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 rechnet der russische Energieriese Gazprom <US3682872078> mit einem Ende der Arbeiten noch in den nächsten Monaten. "Sie wird definitiv in diesem Jahr fertiggestellt", sagte Gazprom-Aufsichtsratschef Viktor Subkow der Staatsagentur Tass zufolge am Freitag. Es gebe "nur noch wenig zu vervollständigen". Mehr als 90 Prozent der Rohre seien bereits verlegt.

Der Kreml hatte sich wiederholt zuversichtlich gezeigt, dass das Projekt beendet wird. Die Leitung soll künftig 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von Russland nach Deutschland befördern.

Zuletzt hatte US-Außenminister Antony Blinken Deutschland zum Baustopp aufgefordert. Er hatte zudem weitere Sanktionen gegen die Pipeline nicht ausgeschlossen, um eine Fertigstellung zu verhindern. Die USA begründen ihre Ablehnung des Projekts mit der ihrer Ansicht nach zu großen Abhängigkeit ihrer europäischen Partner von russischem Gas. Washington hatte im Januar bereits Sanktionen gegen ein am Bau beteiligtes Unternehmen verhängt. Pipeline-Befürworter werfen den USA dagegen vor, nur ihr Flüssiggas in Europa besser verkaufen zu wollen.