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Gazprom & Nord Stream 2: Yep, hier könnte ein Konflikt entstehen!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Bei Gazprom (WKN: 903276) und Nord Stream 2 hat es bereits so einige Konflikte gegeben. Egal ob zwischen Europa und den USA oder zwischen Russland und Europa. Oder auch zwischen anderen Akteuren, beispielsweise Umweltverbänden. Die EU-Pipeline ist ohne jeden Zweifel umstritten.

Jetzt könnte sich jedoch ein neuer Konflikt beim Thema Nord Stream 2 anbahnen. Einer, der womöglich die USA, Russland und Europa umfasst. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren wissen sollten. Beziehungsweise, wo ein größeres Problem liegen könnte.

Nord Stream 2: Weitere Bedingungen?

Wie im medialen Diskurs von Nord Stream 2 diskutiert wird, könnte es weitere Bedingungen beim Bau der Pipeline geben. Demnach versuchen Deutschland und die EU offenbar, die USA zum Einlenken zu animieren. Das könnte an gewisse Auflagen geknüpft sein.

Solche seien beispielsweise, dass Nord Stream 2 unter gewissen Prämissen abgeschaltet werden kann. Ein Fall könnte sein, dass Russland auf Konfrontationskurs zur Ukraine geht. Aber auch weitere Fallkonstellationen und Bedenken könnten dabei berücksichtigt werden. Wie gesagt: Das ist zumindest das, was derzeit medial diskutiert wird.

Allerdings möchte die Nord Stream AG von solchen Konstellationen offenbar nichts wissen. Wie das Handelsblatt berichtet, verweist das Management auf die bestehenden Baugenehmigungen. Sowie darauf, dass die Fertigstellung der noch ausstehenden 6 % des Baus nicht nachverhandelt werden sollten. Aus Sicht des Betreibers sind die Bedingungen daher schwer nachvollziehbar. Es gelte, Rechtsstaatlichkeit und Vertrauensschutz der bestehenden Genehmigung aufrechtzuerhalten.

Gibt es einen Konflikt?

Natürlich kann es ein Szenario geben, bei dem aus der Irritation über die potenziellen Nachverhandlungen etwas mehr wird. Vielleicht sogar ein Konflikt. Oder zumindest ein Disput zwischen den damit verbundenen Akteuren. Wobei die Tragweite Russland, EU und USA womöglich eine schwierige Kombi bildet, die mit US-Sanktionen und den bestehenden Genehmigungen noch deutlich komplizierter ist.

Trotzdem sollten Foolishe Investoren eines nicht vergessen: Diplomatische Lösungen bei Nord Stream 2 könnten der Schlüssel zum Erfolg sein. Mit dem US-Präsidenten Joe Biden ist dieser Weg deutlich offener. Das könnte das Fundament für den künftigen Erfolg sein.

Der Weg hin zu einer Einigung mag daher schwierig sein. Aber auch dieser potenzielle Konflikt zeigt: Ja, Nord Stream 2 ist inzwischen ein vieldiskutiertes Thema. Das ist definitiv deutlich besser als ein sanktioniertes Thema. So zumindest mein Fazit, das ich für den Moment ziehe.

Nord Stream 2: Weitere Schlagzeilen wird’s geben!

Auch dieser Aufhänger zeigt jedoch: Nord Stream 2 bleibt ein vieldiskutiertes Thema. Trotzdem scheint es Lösungen zu geben, die weniger Sanktionen und mehr Unterredung wahrscheinlich machen. Das ist eine insgesamt positive Entwicklung in einem komplizierten Komplex.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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