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Gazprom & Nord Stream 2: Frankreich rudert zurück!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Gazprom (WKN: 903276) und Nord Stream 2 sorgen weiterhin für eine Menge Schlagzeilen. Möglicherweise könnten die US-Sanktionen jedoch beigelegt werden. Die USA haben inzwischen zumindest ein Annäherungsangebot gemacht. Das könnte eine diplomatische Lösung nach sich ziehen.

Wie auch immer: Nord Stream 2 hat zuletzt auch innerhalb Europas eine Menge Kritik nach sich gezogen. Unter anderem hat Frankreich das Projekt infrage gestellt und gefordert, dass der Bau beendet wird.

Jetzt rudert Frankreich jedoch zurück. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren zu Nord Stream 2 wissen sollten. Sowie, wo der Konsens hergekommen ist.

Nord Stream 2: Frankreich ab jetzt solidarisch

Wie inzwischen mehrere Nachrichtendienste berichten, scheint Frankreich mit Deutschland auf Kurs zu sein. Anlass dazu ist wohl eine Telefon- oder Videokonferenz zwischen Angela Merkel und Staatspräsident Macron gewesen. Dabei haben sich die beiden Staatslenker über das EU-Projekt ausgetauscht.

Der jetzige Tenor von Macron ist demnach, dass Frankreich solidarisch bei Nord Stream 2 sei. Anfangs habe Macron die EU-Pipeline in Anbetracht des Fall Nawalnys infrage gestellt. Allerdings habe man sich gemeinsam entschieden. Und zwar für die Pipeline. Nord Stream 2 soll Erdgas nach Deutschland und Europa liefern.

Trotzdem gibt es auch Einigkeit an einer anderen Stelle: Die Verhaftung von Nawalny werde von beiden Seiten scharf verurteilt. Hier scheint sich abzuzeichnen, dass sowohl Frankreich als auch Deutschland Nord Stream 2 künftig als rein wirtschaftliches Projekt betrachten. Sowie die Politik dahinter ausklammern. Eine Entscheidung, die natürlich pro EU-Pipeline ist.

Allerdings hält sich Macron noch ein Hintertürchen offen. Demnach solle Nord Stream 2 seiner Ansicht nach unter deutsch-französischer Koordination erfolgen. Ob es dazu kommen wird? Fraglich. Aber immerhin gibt es jetzt einen einheitlichen Tenor.

Wieder ein positiverer Newsflow

Wie wir auch mit Blick auf die Beilegung des Widerstands erkennen können, scheint sich der Newsflow bei Nord Stream 2 insgesamt wieder positiver zu entwickeln. Frankreich lenkt ein, die Bundesregierung hält ebenfalls an dem Projekt fest. Und die USA haben sich zuletzt wieder diplomatisch auf Deutschland zubewegt. Das könnte eine tolle Ausgangslage sein.

Trotzdem gibt es natürlich noch Fragezeichen. Beispielsweise, ob eine diplomatische Lösung möglich ist zwischen USA und Deutschland. Und welche Zugeständnisse dafür notwendig sein werden. Aber für den Moment können Investoren jedenfalls aufatmen. Das ist zumindest für den Moment das Zwischenfazit.

Nord Stream 2: Spannende Dynamik!

Es bleibt jedoch dabei: Nord Stream 2 besitzt weiterhin eine brandheiße Dynamik. Allerdings hellt sich der Newsflow auf und der Bau geht ebenfalls weiter. Das könnte ausreichend sein, damit womöglich bald wichtige Lösungen gefunden werden. Aber: Mal sehen, welche negativen Neuigkeiten nach Murphys Gesetz wohl bald erneut auftauchen werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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