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Gazprom & Nord Stream 2: Ärger mit der Bundesnetzagentur?

·Lesedauer: 2 Min.

Kommt es bei Gazprom (WKN: 903276) und Nord Stream 2 schon bald zur Inbetriebnahme? Das Topmanagement der jeweiligen Akteure spricht jedenfalls weiterhin von einem Start in Oktober. Auch wenn die Zertifizierung noch fehlt. Foolishe Investoren wittern hierin möglicherweise keine Baustelle. Sondern einfach etwas, das noch ausgemerzt werden muss.

Allerdings könnte genau das noch zu einem Problem werden. Oder aber zu einer Baustelle. Bei Gazprom und Nord Stream 2 hat sich zuletzt ein mittelbar involvierter Insider skeptisch gezeigt, was den Start noch in diesem Jahr angeht. Obwohl eine Erstbefüllung inzwischen schon geschehen ist.

Was im Endeffekt folgt, dürfte die Zeit zeigen. Allerdings könnte sich auch neuer Ärger andeuten. Ärger mit der Bundesnetzagentur. Riskieren wir einen Blick darauf, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.

Gazprom & Nord Stream 2: Bundesnetzagentur auf dem Plan

Wie es zum Mittwoch dieser Woche heißt, gibt es noch ein Problem, ehe die Bundesnetzagentur ihr „Go“ geben kann. Konkret habe man Gazprom per Brief dazu aufgefordert, umgehend die Einhaltung regulatorischer Anforderungen nachzuweisen. Der diskriminierungsfreie Netzzugang steht dabei offenbar im Fokus, für den es keinen Nachweis gebe.

Es sei laut Bundesnetzagentur nicht auszuschließen, dass es in Kürze zu einer Inbetriebnahme eines der beiden Doppelstränge käme, so die Behörde. Damit scheint sich wirklich das Liefern von Erdgas noch im Herbst diesen Jahres abzuzeichnen. Das ist, worauf Foolishe Investoren ebenfalls setzen.

Allerdings könnte das bei Gazprom und Nord Stream 2 und einem Disput mit der Bundesnetzagentur weiterhin ein Problem sein. Wie die Behörde nämlich weiter ausführt, habe man sich die unmittelbare Einleitung von Aufsichts- und Missbrauchsverfahren gesichert. Sollten die Zweifel daher nicht im Vorfeld ausgeräumt werden können, dürfte es ein Einschreiten der Bundesnetzagentur bei einem Lieferstart geben.

Positive und schlechte Nachrichten rund um Formalität

Bei Gazprom und Nord Stream 2 scheint es daher eine gute und eine schlechte Nachricht zu geben. Positiv lese ich zumindest zunächst heraus, dass ein Start bereits bevorsteht. Selbst die Behörde spricht schließlich davon, dass es möglicherweise so weit ist. Vielleicht könnte in wenigen Wochen und wie geplant im Oktober daher noch Vollzug gemeldet werden.

Allerdings gibt es eben auch die besagte Kehrseite: Ein schneller Start hilft wenig, wenn eine Behörde direkt einen Riegel vorschieben sollte. Insofern wäre es vermutlich besser, wenn das Management von Gazprom der Bitte schnellstmöglich nachkommt. Dann, so scheint es mir zumindest, steht einem erfolgreichen Start von Nord Stream 2 in Tagen oder Wochen wenig im Wege. Das wäre dann definitiv überaus positiv für den Erdgaskonzern. Aber auch für Deutschland und Europa in Anbetracht der Ausgangslage im Energiemarkt.

Der Artikel Gazprom & Nord Stream 2: Ärger mit der Bundesnetzagentur? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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